NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,63 € | 14,71 € |
| 50 | 2,46 € | 13,88 € |
Das Rillenkugellager 6013 -C3 von NKE Steyr (65x100x18 mm) nimmt radiale Lasten auf und gleicht durch C3-Lagerluft thermische Dehnungen aus.
Das Rillenkugellager 6013 -C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, besitzt dieses Lager eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 18 mm. Als offene Bauform ohne Dichtscheiben eignet sich die Ausführung vor allem für Baugruppen mit vorhandener Schmierstoffversorgung. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses einreihige Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Konstrukteure und Instandhalter verwenden das offene Lager bevorzugt in Getrieben und Antriebssträngen, bei denen ein umschließendes Gehäuse die Laufbahnen vor Schmutz schützt. Da keine Dichtlippen zusätzliche Reibung erzeugen, arbeitet das Wälzlager auch bei höheren Wellendrehzahlen wärmearm. Sie binden die Lagereinheit wahlweise in Ölbadschmierungen oder zirkulierende Schmierkreisläufe ein.
Der Zusatz -C3 weist eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung aus. Dieses zusätzliche radiale Spiel beugt einem Verspannen der Kugeln vor, wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb erwärmen und unterschiedlich ausdehnen. Auch bei festen Passungssitzen verbleibt ausreichend Arbeitsluft für einen leichten Lauf. Bei der Lagerauswahl empfiehlt sich diese Variante gezielt für Einsatzfälle, bei denen spürbare Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 18 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Das Kürzel C3 steht für eine über dem Normalwert liegende Radiallagerluft. Die Kugeln besitzen zwischen den Laufbahnen mehr Bewegungsspiel. Dies empfiehlt sich vor allem dann, wenn feste Passungen das Spiel verringern oder im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch berührende Dichtungen. Sie erzeugen keine Reibungsverluste an Dichtlippen und unterstützen dadurch höhere Drehzahlen. Das Lager wird direkt über das umgebende Maschinengehäuse geschmiert, beispielsweise über ein Ölbad, und erfordert eine saubere, geschützte Einbauumgebung.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Lagerringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die anfallende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Im Inneren hält ein geführter Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf konstantem Abstand zueinander. Dieser Käfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute thermische Stabilität aus. Er bewährt sich im industriellen Dauereinsatz bei gleichmäßigen wie auch wechselnden Drehzahlen.
Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Maß- und Rundlauftoleranzen im allgemeinen Maschinenbau ab. Sie ermöglicht einen passgenauen Sitz bei der Montage auf entsprechend gefertigten Wellen und in Standardgehäusen.
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