NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,03 € | 99,39 € |
Das Rillenkugellager 6026 von NKE Steyr bietet mit 130 mm Bohrung und offener Bauform eine belastbare Lösung für industrielle Großlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6026 zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit für Radiallasten aus. In dieser Ausführung von NKE Steyr verfügt das Lager über einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 33 mm. Sowohl Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf, führt die Welle präzise und kommt ohne integrierte Dichtungen in extern geschmierten Gehäusen zum Einsatz.
Typische Einsatzgebiete liegen im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben sowie in Antriebssträngen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, eignet es sich vor allem für Schmiersysteme mit Ölbad oder zentraler Fettversorgung. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad, wodurch das Lager für thermische Anforderungen in geschlossenen Maschinenräumen ausgelegt ist.
Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben reduziert den Drehwiderstand gegenüber berührenden Dichtungen und ermöglicht eine ungehinderte Zufuhr des im System verwendeten Schmierstoffs. Gleichzeitig erfordert sie eine wirksame Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Das Lager besitzt eine normale Radiallagerluft (CN) und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Bei passender Auslegung von Welle und Gehäusebohrung unterstützt dieses Standardspiel einen ruhigen Rundlauf ohne thermisch bedingte Verspannungen der Wälzkörper.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 33 mm. Der zylindrische Außenring ist glatt ausgeführt, also ohne Bund oder Ringnut. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenabschnitten und in genormten Lagergehäusen.
Offene Wälzlager laufen mit geringerer Reibung als berührend abgedichtete Varianten. Das Schmiermittel gelangt direkt zwischen Laufbahn und Kugeln, was bei Öl- oder Umlaufschmierungen erforderlich ist. Zum Schutz vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit muss die umgebende Konstruktion über geeignete Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen verfügen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring im unverbauten Zustand. Dieses Spiel kompensiert betriebsbedingte Erwärmungen sowie leichte Aufweitungen des Innenrings beim Aufpressen auf den Wellensitz, sodass die Kugeln frei und ohne schädliche Vorlast abrollen.
Laufringe und Kugeln werden aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Stahl weist eine hohe Festigkeit sowie Verschleißbeständigkeit auf. Die Trennung und Führung der Wälzkörper übernimmt ein Stahlblechkäfig, der auch bei wechselnden Drehzahlen formstabil bleibt und den Schmierstoffdurchtritt nicht behindert.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieses Rahmens behalten Stahlblechkäfig und Wälzlagerstahl ihre maßliche Stabilität. Für den tatsächlichen Einsatz ist sicherzustellen, dass das gewählte Schmiermittel, ob Industrieöl oder Wälzlagerfett, für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 (auch PN genannt) beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz genügt den Anforderungen der meisten Anwendungen im allgemeinen Industrie- und Getriebebau hinsichtlich Maßhaltigkeit, Rundlaufgenauigkeit und Parallelität der Funktionsflächen.
NKE AUSTRIA GmbH
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