NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,46 € | 122,81 € |
| 20 | 12,92 € | 116,35 € |
Das Rillenkugellager 6224 -C3 von NKE Steyr kombiniert 120 mm Bohrung mit erhöhter Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6224 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. NKE Steyr fertigt dieses offene Lager mit den Hauptabmessungen 120 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser sowie 40 mm Breite. Die Ausführung besitzt weder Dichtscheiben noch Flansche und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Konstruktionen mit externer Schmierung im geschützten Gehäuseumfeld profitieren von den reibungsarmen Laufeigenschaften dieses Lagers.
Dieses Wälzlager nimmt vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit Wellendurchmessern von 120 mm und kombinierten Belastungen. Durch die offene Bauweise gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen, wodurch das Lager für ölgeschmierte Systeme oder Konstruktionen mit separater Gehäuseabdichtung ausgelegt ist.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Innen- und Außenring Temperaturunterschiede entstehen oder feste Passungen das Betriebsspiel verringern. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich diese Bauart für anspruchsvolle thermische Betriebsbedingungen. Für den Schutz vor Verunreinigungen ist eine bauseitige Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Die Abmessungen betragen 120 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser sowie 40 mm Breite. Diese standardisierten Hauptmaße ermöglichen den Einbau auf 120-mm-Wellen. Da der Außenring flanschlos gefertigt ist, fügt sich das Wälzlager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Standardluftgruppe. Dieser Spielraum wirkt dem Risiko entgegen, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung der Welle oder durch feste Einbaupassungen verspannt. Der leichte Lauf der Wälzkörper bleibt dadurch auch bei Temperaturunterschieden erhalten.
Ohne integrierte Dichtscheiben kann Schmierstoff aus dem Gehäusesystem ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen zirkulieren. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtelemente den Reibungswiderstand. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei diesem Lagertyp über externe Gehäusedichtungen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Maßgeblich für diese Temperaturgrenzen sind der Stahlblechkäfig sowie der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für den Betrieb bei Grenztemperaturen muss auch das eingesetzte Schmiermittel auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt sein.
Ein Stahlblechkäfig führt die einreihig angeordneten Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Blechkäfige aus Stahl zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus und vertragen Betriebstemperaturen bis +150 Grad, ohne zusätzlichen Bauraum im Lagerinneren zu beanspruchen.
NKE Steyr fertigt dieses Lager in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, was der internationalen Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Genauigkeitsstufe erfüllt die Standardanforderungen im Maschinenbau hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit für rotierende Wellen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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