SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,24 € | 4,51 € |
| 50 | 0,48 € | 4,27 € |
| 150 | 0,72 € | 4,03 € |
| 250 | 0,95 € | 3,80 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6200 /C4 von SKF bietet 10 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und stark erhöhte C4-Lagerluft für thermisch beanspruchte Anwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6200 /C4 von SKF ist ein offenes Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt in der SKF Explorer Ausführung, nimmt diese Bauform radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion verzichtet auf Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel von außen direkt an die Laufbahnen gelangt und die Reibung gering bleibt.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen das interne Betriebsspiel reduzieren. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wellenlagerungen mit erhöhter thermischer Belastung in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtelemente läuft das Lager widerstandsarm. Es eignet sich für Konstruktionen, die über ein externes Gehäusesystem abgedichtet und geschmiert werden.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine interne Radiallagerluft, die über dem Standard sowie über der C3-Klasse liegt. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert, dass sich das Lager bei starken Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring verspannt. Dehnt sich die Welle im Betrieb stärker aus als das umgebende Gehäuse, gleicht das C4-Spiel diese Wärmedehnung aus. Die Maßgenauigkeit nach P6 und Laufgenauigkeit nach P5 unterstützt zudem einen vibrationsarmen Lauf.
Mit einem Innendurchmesser von 10 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 9 mm weist die Ausführung kompakte Dimensionen auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Vor dem Einbau sind der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße abzugleichen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Variante weder Deck- noch Dichtscheiben. Das ermöglicht eine direkte Schmiermittelversorgung durch Ölnebel, Ölbad oder externe Nachschmierung. Gleichzeitig treten keine Reibungsverluste durch Dichtlippen auf, was die Temperaturentwicklung bei hohen Drehzahlen verringert. Die Abdichtung gegen Schmutz muss die umgebende Gehäusekonstruktion übernehmen.
Bei Konstruktionen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung an der Welle fängt die Lagerluft C4 thermische Differenzen ab. Wenn zwischen Innenring und Außenring ein starkes Temperaturgefälle entsteht, dehnt sich der Innenring schneller aus. Die vergrößerte C4-Luft trägt dazu bei, dass auch unter dieser thermischen Ausdehnung oder bei festen Presssitzen ausreichend Betriebsspiel erhalten bleibt.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Sowohl die Wälzkörper als auch die Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig halten diesen Temperaturen stand. Für den störungsfreien Lauf muss das gewählte Schmiermittel ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben sein.
Diese Kennzeichnung steht für eingeengte Toleranzen gegenüber der Normaltoleranz. Die Maßgenauigkeit entspricht der Klasse P6, was engere Toleranzbreiten bei Bohrung und Außendurchmesser bedeutet. Die Laufgenauigkeit ist in P5 ausgeführt, wodurch Plan- und Rundlauf nochmals präziser ausfallen. Das führt zu einer hohen Laufruhe bei rotierenden Wellen.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnen sich Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper durch Formstabilität und Härte aus. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech, der beständig gegenüber gängigen Industrieschmierstoffen sowie Betriebstemperaturen bis 150 Grad ist.
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