NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,16 € | 155,11 € |
| 20 | 16,33 € | 146,94 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6214 M von NSK mit Messingkäfig misst 70x125x24 mm und eignet sich für Radiallasten bis +150 °C.
Das Rillenkugellager 6214 M ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit genormten Abmessungen für Wellen mit 70 mm Durchmesser. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt diese Ausführung von NSK primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch den Messingkäfig bleibt die Führung der Wälzkörper auch bei thermischer Beanspruchung stabil. Konstrukteure nutzen diesen Lagertyp bevorzugt in industriellen Antriebssystemen, bei denen eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett erfolgt.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo Wellenlagerungen mit 70 mm Bohrung und 125 mm Außendurchmesser geführt werden. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt es sich direkt in bestehende Schmierstoffkreisläufe einbinden. Zudem erlaubt die offene Bauweise ein ungehindertes Nachschmieren in geschlossenen Gehäusen, die das Bauteil vor Schmutz und Feuchtigkeit abschirmen.
Die Kennzeichnung M verweist auf einen Käfig aus Messing, der die Wälzkörper auf Abstand hält. Messing zeichnet sich durch Formstabilität bei Schwingungen aus und eignet sich für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Konstruktion für definierte Führungsaufgaben unter Standardbedingungen.
Die Hauptabmessungen betragen 70 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 125 mm für den Außendurchmesser und 24 mm in der Breite. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut gefertigt. Diese genormten Maße erleichtern den Austausch bei Reparaturen sowie die Neuauslegung von Wellenführungen im Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen M steht für einen Käfig aus Messing statt einer Ausführung aus Stahlblech. Dieser Werkstoff sorgt für eine stabile Führung der Kugeln. Er eignet sich besonders bei Anwendungen mit Schwingungen oder thermischen Anforderungen im Betrieb bis +150 Grad.
Offene Rillenkugellager besitzen ab Werk weder Deckscheiben noch berührende Dichtungen. Sie ermöglichen einen freien Schmierstoffzutritt in geschlossenen Baugruppen wie Ölbadsystemen. Die offene Bauweise verringert zudem den Drehwiderstand, da keine Reibung durch Dichtlippen entsteht. Das umschließende Gehäuse übernimmt hierbei den Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Diese Ausführung eignet sich für reguläre Einbaupassungen auf Welle und Gehäuse sowie Standard-Betriebstemperaturen ohne außergewöhnliche thermische Ausdehnungen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Messingkäfig bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Für den Betrieb sollte der extern zugeführte Schmierstoff auf das entsprechende Temperaturniveau abgestimmt sein.
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