SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,27 € | 24,15 € |
| 25 | 2,55 € | 22,87 € |
| 50 | 3,81 € | 21,61 € |
Das Rillenkugellager 6210 /C3 von SKF bietet mit den Maßen 50x90x20 mm und vergrößerter C3-Lagerluft stabilen Lauf bei thermischer Belastung.
Das einreihige Rillenkugellager 6210 /C3 von SKF ist ein radiales Wälzlager für industrielle Anwendungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt die Konstruktion vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmiermittelzufuhr über ein externes Schmiersystem. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb.
Diese Ausführung eignet sich für Einbaustellen, an denen betriebsbedingte Wärme entsteht und bereits externe Dichtungen vorhanden sind. Durch den Außenring ohne Flansch lässt sich das Bauteil direkt in Gehäusebohrungen montieren. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die offene Bauweise setzt eine saubere Einbauumgebung voraus, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Die Einstufung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel dient dazu, temperaturbedingte Ausdehnungen von Welle und Innenring im Betrieb auszugleichen. Auch feste Passungen reduzieren das Lagerspiel beim Aufpressen. Mit der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) erfüllt das Lager gängige Anforderungen für den allgemeinen Maschinenbau.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 20 mm besitzt das Wälzlager standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch und ohne Nut ausgeführt, sodass sich das Lager bündig in passende Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die Angabe C3 bedeutet ein vergrößertes radiales Lagerspiel im Ausgangszustand. Entstehen im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring oder engen feste Passungssitze das Spiel ein, bleibt genügend Bewegungsspielraum für die Wälzkörper erhalten. Dies mindert die Gefahr von inneren Verspannungen.
Die offene Bauform verzichtet auf beidseitige Dicht- oder Deckscheiben, was das Reibmoment verringert und einen ungehinderten Schmierstoffzutritt gestattet. Diese Konstruktion eignet sich für Baugruppen, bei denen Gehäusedichtungen den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen und eine zentrale Schmierstoffversorgung vorliegt.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der Formstabilität unter Belastung bietet. Für die gleichmäßige Führung der Kugeln kommt ein formstabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz, der für den vorgesehenen Temperaturbereich ausgelegt ist.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Da keine temperatursensiblen Dichtungen aus Kunststoff verbaut sind, eignet sich die Ganzmetallkonstruktion für höhere Temperaturen. Für den störungsfreien Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der diese thermischen Anforderungen erfüllt.
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