SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6212 -2RS1/C3LHT23 von SKF bietet mit 60x110x22 mm, beidseitiger Schleifdichtung und Sonderfett Schutz für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6212 -2RS1/C3LHT23 von SKF nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt Wellen mit 60 mm Durchmesser im Gehäuse. Dank der werkseitigen Befettung mit einem speziellen Schmierstoff und beidseitig schleifenden 2RS1-Dichtungen bleibt das Lagerinnere gegen das Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit geschützt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt diese Ausführung einen Betriebstemperaturbereich von +25 bis +120 Grad ab.
Dieses Radialkugellager findet Verwendung in industriellen Antrieben, Getrieben, Pumpen und Elektromotoren, bei denen Wellenlagerungen vor Verunreinigungen geschützt laufen sollen. Durch die Kombination aus 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite passt das Lager in genormte Gehäuse des Maschinenbaus. Die beidseitige Abdichtung hält den Schmierstoff im Lager und reduziert den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb. Im gewerblichen Handel dient die genormte Baureihe 6212 als Standardkomponente für Reparatur- und Serienbedarfe.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Innenring aus, ohne dass es zu Verspannungen kommt. In Verbindung mit der werkseitigen Sonderfettung LHT23 ist das Bauteil gezielt für den Temperaturbereich von +25 bis +120 Grad ausgelegt. Das Lager verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Ringnut sowie die Toleranzklasse P0.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm entspricht das Lager den Hauptabmessungen der Baureihe 6212. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in entsprechende Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die Bezeichnung 2RS1 steht für beidseitig montierte, berührende Schleifdichtungen. Diese Dichtlippen liegen an der Anlauffläche des Innenrings an und schützen den Innenraum vor dem Eindringen von Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Gleichzeitig halten sie das werkseitig eingebrachte Schmierfett im Lagerinneren zurück.
Eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalgruppe kennzeichnet die Ausführung C3. Dieses vergrößerte Radialspiel empfiehlt sich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse den radialen Freiraum verringern. Es beugt thermischem Klemmen im Betrieb vor.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen +25 und +120 Grad. Diese Spanne wird durch das Zusammenspiel aus Sonderfett, Dichtungswerkstoff und Wälzlagerstahl bestimmt. Ein kontinuierlicher Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte erhält die Funktionsfähigkeit von Schmierstoff und Dichtlippen für den vorgesehenen Einsatzzeitraum.
Innenring, Außenring und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität aufweist. Zur Führung und Beabstandung der Kugelreihe kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser Käfigtyp besitzt ein geringes Eigengewicht und eignet sich für übliche Schmierbedingungen.
Gefertigt ist das Bauteil nach der Standard-Toleranzklasse P0, die auch unter der Bezeichnung PN oder ABEC 1 geführt wird. Sie legt genormte Grenzmaße für Bohrungs-, Außen- und Breitentoleranzen sowie die Rundlaufgenauigkeit fest, passend für reguläre Anwendungen im Maschinenbau.
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