SKF
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Das Rillenkugellager 6010 -2RS1/C4 von SKF bietet mit 50 mm Bohrung, beidseitiger Schleifdichtung und C4-Lagerluft zuverlässigen Lauf bei thermischen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6010 -2RS1/C4 ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte radiale und axiale Belastungen in Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen 50 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite fügt sich dieses Rillenkugellager passgenau in genormte Gehäuse ein. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gleichmäßig. Durch die Fertigung in der SKF Explorer Leistungsklasse sowie der erhöhten Toleranzklasse P6 läuft die Welle besonders vibrationsarm und maßhaltig.
Die Ausführung eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen neben radialen Kräften auch betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Dank des zulässigen Betriebsbereichs von -20 bis +120 Grad arbeitet das Bauteil auch in warmen Maschinenumgebungen zuverlässig. Die beidseitig schleifende 2RS1-Dichtung schützt das Lagerinnere vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit und hält das werksseitig eingefüllte Schmierfett im Wälzraum zurück.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft. Diese Auslegung empfiehlt sich, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse montiert werden oder ein deutliches Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring entsteht. Das zusätzliche Lagerspiel verhindert, dass sich das Lager im Betrieb unzulässig verspannt. Kombiniert wird dies mit der Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3), wodurch verringerte Maß- und Lauftoleranzen für eine hohe Laufruhe und verringerte Reibung sorgen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 16 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keinen Flansch oder Ringnuten, wodurch es sich bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Das Kürzel C4 gibt an, dass das Lager über eine stark vergrößerte radiale Lagerluft verfügt. Dieses Spiel liegt über der Standard-Lagerluft und der Klasse C3. Es dient vor allem dazu, starke Wärmeausdehnungen der Welle oder Passungsübermaße im Betrieb auszugleichen, ohne die Wälzkörper zu klemmen.
Die Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtscheiben. Sie liegen mit ihren Dichtlippen am Innenring an und schützen den Wälzraum vor eindringenden Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit bei gleichzeitiger Rückhaltung des Schmierstoffs im Inneren.
Das Kugellager ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Grenzwert wird maßgeblich durch die Beständigkeit der verbauten Schleifdichtungen sowie die Schmierfettfüllung bestimmt, wodurch Werkstoff und Abdichtung innerhalb dieser Spanne formstabil bleiben.
Die Einstufung in Toleranzklasse P6 entspricht dem Standard ABEC 3 und bedeutet engere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Dies führt im laufenden Betrieb zu geringeren Vibrationen, verringertem Geräuschniveau und hoher Rundlaufpräzision auf der Antriebswelle.
Die massiven Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Zur Führung und Beabstandung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech, der geringes Gewicht mit mechanischer Robustheit gegenüber wechselnden Drehzahlen verbindet.
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