SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,74 € | 375,20 € |
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Das stromisolierte Rillenkugellager 6311 M/C3VL0241 von SKF (55x120x29 mm) bietet Schutz vor Stromdurchgang bis 1000 Volt sowie erhöhte thermische Beständigkeit.
Das Rillenkugellager 6311 M/C3VL0241 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieumgebungen. Mit den Hauptabmessungen 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite nimmt es radiale sowie axiale Kräfte auf. Durch die Beschichtung der Außenringflächen schützt diese Ausführung elektrische Antriebe vor schädlichem Stromdurchgang. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der geführte Messingkäfig unterstützen den Dauerbetrieb bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Rillenkugellager 6311 M/C3VL0241 kommt vor allem in Elektromotoren, Generatoren und frequenzgesteuerten Antrieben zum Einsatz. Die Isolationsschicht auf dem Außenring hält elektrischen Spannungen bis 1000 Volt stand. Dadurch beugen Konstruktionen typischen Schäden durch Elektroerosion wie Riffelbildung und Schmierstoffzersetzung gezielt vor. Durch die Kombination aus Messingkäfig und offener Bauweise eignet sich das Lager für öl- oder fettgeschmierte Systeme unter wechselnden mechanischen Lasten.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese Eigenschaft gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb aus, ohne dass das Lager verspannt. Der massive Messingkäfig sorgt für eine stabile Führung der Wälzkörper bei starken Beschleunigungen oder Vibrationen. Als offenes Wälzlager nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Bauteil flexibel in geschlossene Gehäuse integrieren und mit Schmierstoff versorgen.
Dieses einreihige Rillenkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 29 mm. Der Außenring verfügt über eine zylindrische Form ohne Flansch oder Nut. Die Wälzkörper sowie die Ringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Das Nachsetzzeichen VL0241 kennzeichnet eine stromisolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings. Diese Spezialschicht schützt das Wälzlager bis zu einer Durchschlagsspannung von 1000 Volt Gleich- oder Wechselspannung. Dies vermindert das Risiko von Stromflüssen über die Wälzkörper, die sonst zu Riffelschäden auf den Laufbahnen oder vorzeitigem Schmierstoffausfall führen können.
Das Kurzzeichen M verweist auf einen massiven Käfig aus Messing, der die Kugeln präzise führt. Messingkäfige weisen eine höhere Festigkeit und Stoßunempfindlichkeit als Standard-Blechkäfige auf. Sie bewähren sich bei Schwingungen, hohen Beschleunigungskräften sowie anspruchsvollen Schmierbedingungen und tragen zu einem vibrationsarmen Lauf bei.
Die Radiallagerluft C3 liegt über dem normalen Lagerspiel. Sie trägt dazu bei, dass das Lager auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse sowie bei wärmebedingter Ausdehnung des Innenrings leichtgängig bleibt. Gerade in elektrischen Maschinen mit betriebsbedingter Erwärmung schafft diese Reserve die Voraussetzung für einen unverkrampften Rundlauf.
Als offene Ausführung besitzt das Wälzlager keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Die Schmierung erfolgt über das Maschinengehäuse mit Schmierfett oder Schmieröl. Die Konstruktion erlaubt eine flexible Nachschmierung und ist für den Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Die Einstufung in P0 entspricht der Normaltoleranz und der Klassifizierung ABEC 1. Sie deckt die Anforderungen an Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf für industrielle Standardanwendungen ab. Diese Toleranzklasse ermöglicht einen passgenauen Einbau auf metrischen Wellen und in Gehäusen ohne übermäßigen Montageaufwand.
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