SKF
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Das Rillenkugellager E2.6310 -2Z/C3 von SKF bietet mit 50x110x27 mm eine energieeffiziente Lagerung mit berührungsfreien Deckscheiben und vergrößerter C3-Radiallagerluft.
Das Rillenkugellager E2.6310 -2Z/C3 von SKF ist ein einreihiges Radialkugellager, das vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen aufnimmt. Durch die energieeffiziente Bauweise der E2-Serie und eine Befüllung mit optimiertem Schmierfett sinkt das Reibungsmoment im Betrieb. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Beidseitige Deckscheiben schützen den Innenraum vor dem Eindringen gröberer Partikel, ohne dabei schleifende Reibung oder zusätzliche Wärme zu erzeugen.
Dieses Radialkugellager kommt vor allem dort zum Tragen, wo hohe Drehzahlen und geringe Reibungsverluste verlangt werden. Die reibungsarme Konstruktion zielt darauf ab, den Energieverbrauch rotierender Wellen zu senken und die Betriebstemperatur niedrig zu halten. Der verbaute Polyamidkäfig führt die Wälzkörper elastisch und unterstützt ein geräuscharmes Laufverhalten bei wechselnden Belastungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist wichtig, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Innenringbohrung aufweiten. Zusammen mit dem nutzbaren Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad trägt das Radialspiel dazu bei, dass die Wälzkörper auch bei thermischer Ausdehnung frei abrollen. Zu beachten sind bei der Konstruktion die Hauptmaße 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite.
E2 steht bei SKF für eine energieeffiziente Lagerausführung. Diese Lager verfügen über eine reibungsoptimierte Innengeometrie und laufen mit einem speziell abgestimmten Schmierfett. Dadurch entsteht während der Drehbewegung weniger Reibungswärme, was dazu beiträgt, den Leistungsbedarf rotierender Wellen messbar zu reduzieren.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm. Der Außenring ist zylindrisch geformt und kommt ohne Befestigungsflansch oder Sicherungsnut aus. Die Abmessungen entsprechen der Standardgeometrie für einreihige Radialrillenkugellager dieser Baugröße.
Die Nachsetzzeichen 2Z beziehungsweise ZZ verweisen auf beidseitig montierte Blechdeckscheiben. Sie bilden einen berührungsfreien Dichtspalt zum Innenring des Lagers. Dadurch schirmen sie groben Schmutz ab und bewahren das Schmierfett im Lagerinneren, ohne durch Reibung zusätzliche Wärme zu erzeugen oder Drehzahlen einzuschränken.
Eine vergrößerte Radiallagerluft C3 wird gewählt, wenn Wärmespannungen oder enge Passungssitze zu erwarten sind. Wird der Innenring fest auf die Welle gepresst, dehnt er sich aus, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die C3-Lagerluft gleicht diese Verengung aus und wirkt einem vorzeitigen Verspannen der Wälzkörper entgegen.
Das Lager verfügt über einen Käfig aus glasfaserverstärktem Polymer-Verbundstoff (Polyamid). Solche Käfige wiegen wenig, zeichnen sich durch elastische Führungseigenschaften aus und dämpfen Laufgeräusche wirksam ab. Der Werkstoff arbeitet innerhalb des vorgegebenen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad beständig mit dem Standard-Wälzlagerstahl zusammen.
Das Kugellager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 (Normaltoleranz), die international der Klasse ABEC 1 gleichgestellt ist. Diese Präzisionsstufe eignet sich für den Großteil des allgemeinen Maschinenbaus und bietet eine verlässliche Auslegungsgrundlage für die Maßtoleranzen der zugehörigen Wellen- und Gehäusesitze.
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