NSK
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Einreihiges Rillenkugellager 16013 von NSK mit den Hauptabmessungen 65x100x11 mm in offener Bauform für bauraumoptimierte Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 16013 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von NSK, das für die Aufnahme radialer sowie moderater axialer Kräfte konzipiert ist. Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 11 mm gehört diese Baugröße zu den besonders schmalen Varianten der Baureihe 160. Beide Lagerringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende System, während ein Stahlblechkäfig die Kugeln führt.
Das Rillenkugellager 16013 eignet sich vor allem für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum. Durch die geringe Breite von 11 mm bei 100 mm Außendurchmesser lässt sich das Lager platzsparend in kompakten Gehäusen und Aggregaten integrieren. Da es sich um ein offenes Lager handelt, kommt es bevorzugt in geschlossenen, sauberen Aggregaten zum Einsatz, in denen bereits eine zentrale Öl- oder Fettschmierung vorhanden ist. Das Lager stützt radiale Betriebskräfte ab und nimmt gleichzeitig axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf.
Bei der offenen Ausführung müssen Konstrukteure und Instandhalter für eine externe Gehäuseabdichtung sorgen, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern. Zudem erfordert das Wälzlager eine bedarfsgerechte Schmierung vor der Inbetriebnahme, da es ab Werk ungefüllt bleibt. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) eignet sich das Modell für übliche Passungsverhältnisse und Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Für Sonderbedingungen mit starker Erwärmung sollten Anwender vergrößerte Lagerluftausführungen prüfen.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 11 mm. Mit dieser schmalen Querschnittsgeometrie eignet es sich speziell für Einbaustellen, an denen Standardlager gleicher Bohrung zu viel axialen Raum beanspruchen würden.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Schmierfettfüllung und keine Deck- oder Dichtscheiben. Sie müssen daher vor Inbetriebnahme über eine externe Schmierstoffzufuhr mit geeignetem Wälzlagerfett oder Getriebeöl versorgt werden. Zudem verlangt diese Konstruktion ein schmutz- und feuchtigkeitsgeschütztes Umfeld durch externe Dichtelemente im Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich für diese Standardausführung aus 100Cr6 mit Stahlblechkäfig reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behält das Material seine Maßstabilität. Bei der Auslegung müssen Anwender jedoch stets die thermischen Einsatzgrenzen des gewählten Schmierstoffs berücksichtigen.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) steht für die normale Fertigungsgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie deckt die Standardtoleranzen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit ab. Für herkömmliche Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Klasse einen passgenauen Sitz auf Welle und Gehäuse.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig voneinander und verhindert deren Berührung während des Laufs. Dadurch verringert er innere Reibung und Wärmeentwicklung im Wälzkontakt. Stahlblechkäfige sind unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und für Betriebstemperaturen bis 150 Grad ausgelegt.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt diese Bauform in erster Linie senkrecht zur Welle wirkende Radialkräfte auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das einreihige Lager jedoch auch axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen, was eine Führung rotierender Wellen ermöglicht.
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