SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 6030 /C3 von SKF bietet mit 150x225x35 mm und C3-Lagerluft Spielraum bei Erwärmung im laufenden Betrieb.
Das Rillenkugellager 6030 /C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für industrielle Wellenkonstruktionen. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Baubreite von 35 mm nimmt diese Ausführung vor allem radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen auf. Die Fertigung erfolgt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem formstabilen Stahlblechkäfig. Durch die Auslegung in Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in standardisierte Gehäusebohrungen ein.
Dieses Großlager kommt vorwiegend bei Wellenkonstruktionen mit größeren Durchmessern zum Einsatz, bei denen radiale Kräfte dominieren. Da die Konstruktion beidseitig offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel, je nach System Schmieröl oder Schmierfett, ungehindert an die Wälzkörper. Gleichzeitig verringert das offene Design die interne Reibung, was den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad unterstützt.
Die interne Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist entscheidend, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten oder den Außenring zusammendrücken. Auch bei betriebsbedingter Erwärmung dehnt sich das Lagermaterial aus, ohne dass die Wälzkörper verspannen. Da offene Lager über keine integrierte Dichtung verfügen, bedarf die Gehäuseumgebung einer wirksamen externen Abdichtung gegen Schmutzpartikel.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm und eine Breite von 35 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen im Großmaschinenbau. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keine Flansch- oder Nutkonstruktion.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft. Das bedeutet, dass der Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen größer als bei Standardlagern ausfällt. Diese Eigenschaft kompensiert thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring und beugt einem vorzeitigen Klemmen des Wälzlagers bei festen Montagesitzen vor.
Die offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett über das umgebende Maschinengehäuse. Zudem erzeugt das Bauteil durch den Wegfall von Dichtlippen minimalen Reibungswiderstand. Voraussetzung für den Einsatz ist eine wirksame externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Wälzkörper und Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der formstabile Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Temperatureinsatz ist die Temperaturbeständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs maßgeblich.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die einreihig angeordneten Wälzkörper auf konstantem Abstand zueinander und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Durch seine Bauweise widersteht er stoßartigen Belastungen und eignet sich für übliche Schmierungsarten im industriellen Dauerbetrieb.
Dieses Rillenkugellager entspricht den Normaltoleranzen der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen herkömmlicher Industrieanwendungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit ab und begünstigt den passgenauen Sitz auf geschliffenen Wellen.
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