6314 -J20AA-C3 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6314 -J20AA-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
70 mm
Außendurchmesser
150 mm
Breite
35 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
Außenflächen des Außenrings (bis 3000 Volt)
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
2,55 kg
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Rillenkugellager FAG 6314 -J20AA-C3
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Rillenkugellager FAG 6314 -J20AA-C3

Das stromisolierte Rillenkugellager 6314 -J20AA-C3 von FAG (70x150x35 mm) schützt mit beschichtetem Außenring vor schädlichem Stromdurchgang im Betrieb.

Das einreihige Rillenkugellager 6314 -J20AA-C3 von FAG kombiniert Wälzlagertechnik aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einer gezielten Schutzfunktion. Konzipiert als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben, nimmt es primär Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6314 -J20AA-C3?

Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für elektrische Antriebe, bei denen parasitäre Ströme über die Welle auftreten können. Durch den Stromdurchgang entstehen ansonsten elektrische Entladungen in den Laufbahnen, die zu Riffelbildung und vorzeitigem Ausfall führen. Die Beschichtung am zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut isoliert gegen diesen Stromfluss. Anwender verbauen dieses Speziallager in Elektromotoren oder Generatoren, um einen mechanischen und elektrischen Schutz aufzubauen.

Welche Funktion haben Stromisolierung und C3-Lagerluft?

Die Ausführung J20AA kennzeichnet eine Isolationsschicht auf den Außenflächen des Außenrings, die Durchschläge bis zu einer Spannung von 3000 Volt abwehrt. In Kombination mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen zwischen Innen- und Außenring aus. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützt dabei die geforderte Maßhaltigkeit im Gehäusesitz. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Schmierung über das jeweilige Aggregat.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen J20AA beim Rillenkugellager 6314?

Das Nachsetzzeichen J20AA verweist auf eine elektrisch isolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Lageraußenrings. Diese Isolationsschicht schützt die Lagerung vor Spannungsdurchschlägen bis zu 3000 Volt. Dadurch mindert das Bauteil funkenerosive Schäden an Laufbahnen und Kugeln, wie sie durch vagabundierende Wellenströme in elektrischen Maschinen entstehen können.

Welche Abmessungen weist das Rillenkugellager 6314 -J20AA-C3 auf?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Baubreite von 35 mm. Es besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut und entspricht in seinen Maß- und Lauftoleranzen der standardisierten Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.

Warum verfügt dieses Wälzlager über die Lagerluft C3?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber dem Standardbereich leicht vergrößerte Radiallagerluft. In elektrischen Maschinen führt die Erwärmung des Rotors häufig zu einem Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse. Das vergrößerte Lagerspiel trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper bei thermischer Dehnung des Innenrings weiterhin frei und ohne Verspannung drehen.

Welcher Temperaturbereich ist für das FAG-Lager zulässig?

Der zulässige Betriebstemperaturbereich für dieses einreihige Rillenkugellager liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der integrierte Stahlblechkäfig und die Außenringbeschichtung sind für den Einsatz innerhalb dieser thermischen Grenzen ausgelegt.

Wie wird das offene Rillenkugellager 6314 geschmiert?

Da es sich um eine offene Ausführung ohne eigene Dichtscheiben handelt, befindet sich ab Werk keine permanente Fettfüllung im Lagerraum. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem der jeweiligen Anwendung, typischerweise durch eine externe Fettversorgung oder im Ölbad. Das umgebende Gehäuse muss entsprechend mit separaten Dichtungen gegen Schmutzeintritt versehen sein.

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