6213 -2RS1/HC5C3WT Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6213 -2RS1/HC5C3WT

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
23 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitig schleifende Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
Isolierung durch Keramikkugeln
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Si3N4, Siliziumnitrid (Keramik)
Temperaturbereich
+70 bis +120 °C
Befettung
Hochtemperaturfett
Gewicht
0,92 kg
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Rillenkugellager SKF 6213 -2RS1/HC5C3WT
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Rillenkugellager SKF 6213 -2RS1/HC5C3WT

Das Rillenkugellager 6213 -2RS1/HC5C3WT von SKF bietet Stromisolierung durch Keramikkugeln, C3-Lagerluft und beidseitige Dichtungen bei Maßen von 65x120x23 mm.

Das Rillenkugellager 6213 -2RS1/HC5C3WT ist ein einreihiges Hybridlager des Herstellers SKF. Es kombiniert Lagerringe aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4). Diese Keramikkugeln unterbrechen den Stromdurchgang zwischen Innen- und Außenring. Ausgestattet mit beidseitig schleifenden Dichtungen (2RS1), Stahlblechkäfig und einer Befettung mit Hochtemperaturfett deckt das Lager einen Betriebsbereich von +70 bis +120 Grad Celsius ab. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.

In welchen Bereichen bewährt sich das Hybridlager 6213 -2RS1/HC5C3WT?

Das Hybridlager ist für Anwendungen konzipiert, bei denen ein schädlicher Stromdurchgang über die Wälzkörper vermieden werden soll, etwa bei frequenzumrichtergesteuerten Elektromotoren und Generatoren. Kriechströme können in rein metallischen Lagern zu Riffelbildung und Schmierstoffschäden führen. Die isolierenden Siliziumnitrid-Kugeln trennen den Stromfluss galvanisch. Gleichzeitig nimmt die Konstruktion Radialkräfte und Axiallasten in beiden Richtungen auf. Durch die schleifenden 2RS1-Dichtungen verbleibt das Schmierfett im Lagerinneren, während Schmutzpartikel und Feuchtigkeit ferngehalten werden.

Welche Funktion haben die Siliziumnitrid-Kugeln und die C3-Lagerluft?

Die Kombination aus Keramikwälzkörpern und leicht erhöhter Radiallagerluft (C3) bringt thermische Reserven bei Erwärmung im Betrieb. Dehnt sich der stählerne Innenring temperaturüberragend stärker aus als die Keramikkugeln, gleicht die C3-Lagerluft dieses Gefälle aus, um mechanischen Verspannungen vorzubeugen. In Verbindung mit dem ab Werk eingebrachten Hochtemperaturfett bleibt die Baueinheit über das gesamte angegebene Temperaturfenster hinweg betriebsbereit.

Was zeichnet das Rillenkugellager 6213 -2RS1/HC5C3WT aus?

Dieses Wälzlager verbindet Ringe aus Wälzlagerstahl mit Kugeln aus Siliziumnitrid-Keramik. Die Hybridbauweise dient der galvanischen Trennung zwischen rotierender Welle und Gehäuse. Ergänzt wird die Ausführung durch beidseitige schleifende Dichtungen (2RS1), einen Stahlblechkäfig sowie eine werkseitige Füllung mit Hochtemperaturfett für den Temperaturbereich von +70 bis +120 Grad Celsius.

Welche Hauptabmessungen hat das Rillenkugellager 6213?

Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 23 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese standardisierten Anschlussmaße ermöglichen den Einbau in genormte Gehäuse- und Wellensitze.

Warum sind Keramikkugeln aus Siliziumnitrid verbaut?

Siliziumnitrid (Si3N4) leitet keinen elektrischen Strom und schützt vor strominduzierten Schäden auf den stählernen Laufbahnen. Dies beugt Kraterbildung und Schmierstoffalterung durch Kriechströme vor, wie sie in frequenzgesteuerten Antrieben auftreten können. Zudem isolieren die Keramikkugeln das Lager galvanisch.

Was bedeutet die Kennzeichnung C3 bei diesem SKF-Lager?

Die Angabe C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser interne Spielraum ist vorgesehen, wenn zwischen Innen- und Außenring Temperaturunterschiede auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse die Lagerringe aufweiten, damit das Lager frei und ohne Klemmen abrollt.

Wie schützt die 2RS1-Dichtung das Lagerinnere?

Die Kennung 2RS1 bezeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Dichtungen. Die Dichtlippen liegen am Innenring an und halten das werkseitige Spezialfett im Lagerinneren. Gleichzeitig verringern sie das Eindringen von Staub, Partikeln und Spritzwasser von außen in die Wälzkörperzone.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Hybridlager zulässig?

Das Lager ist für Betriebstemperaturen von +70 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird maßgeblich durch das enthaltene Hochtemperaturfett sowie die elastischen Dichtelemente bestimmt. Ein dauerhafter Betrieb außerhalb dieses Fensters kann die Schmierwirkung beeinträchtigen.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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