SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,27 € | 5,10 € |
| 50 | 0,55 € | 4,82 € |
| 150 | 0,81 € | 4,56 € |
| 250 | 1,08 € | 4,29 € |
Das Rillenkugellager 6201 /C4 von SKF bietet mit 12x32x10 mm Maßen und stark erhöhter C4-Lagerluft Spielraum bei Wärmedehnungen.
Das Rillenkugellager 6201 /C4 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in Explorer-Ausführung. Das offene Bauteil besitzt eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Breite von 10 mm. Typischerweise nimmt diese Bauform vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Dank des geführten Stahlblechkäfigs und der Fertigung nach Toleranzklasse P6 bei Maß- und P5 bei Laufgenauigkeit eignet sich das Kugellager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6201 /C4 kommt vor allem dort zum Tragen, wo im Betrieb deutliche Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich das Schmiermittel bedarfsgerecht wählen. Innerhalb geschlossener Gehäuse mit bauseitiger Abdichtung läuft das einreihige Wälzlager reibungsarm und maßhaltig.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine stark vergrößerte Radiallagerluft hin, die deutlich über dem normalen Lagerspiel liegt. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, dass das Lager auch bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungssitzen frei von Verspannungen bleibt. Durch die Fertigung in Toleranzklasse P6 für Maßgenauigkeit und P5 für Laufgenauigkeit verbindet das Bauteil das vergrößerte Spiel mit einer präzisen Führung.
Mit einem Innendurchmesser von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Gesamtbreite von 10 mm weist das Wälzlager kompakte Standardabmessungen auf. Der Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt, was den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Eine C4-Lagerluft bietet ein stark vergrößertes radiales Spiel im unbelasteten Zustand. Das ist vorteilhaft, wenn im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder enge Passungen das Spiel verringern. Auf diese Weise läuft das Wälzlager trotz thermischer Ausdehnung leichtgängig und ohne störende innere Verspannungen.
Dieses SKF-Wälzlager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Der Stahlblechkäfig und der durchgehärtete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne maßhaltig. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Sie Schmierstoffe wählen, die für die jeweilige Betriebstemperatur der Anlage geeignet sind.
Ohne werkseitige Dicht- oder Deckscheiben benötigt das Lager eine externe Schmierstoffversorgung über Fett oder Öl aus dem Gehäuse. Gleichzeitig muss die Konstruktion über das Gehäusesystem vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden, um den Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen zu erhalten.
Bei dieser Ausführung entspricht die Maßgenauigkeit der Klasse P6 und die Laufgenauigkeit der noch feineren Klasse P5. Gegenüber der Standard-Toleranzklasse weisen die Bauteile geringere Abweichungen bei Rundheit und Planlauf auf. Das führt zu einer verbesserten Rotationsgenauigkeit und einem ruhigeren Laufverhalten in präzise gefertigten Lagersitzen.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und leitet sie in der Laufbahn. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht sowie die Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus und eignen sich für den gesamten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
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