FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,37 € | 82,98 € |
| 30 | 8,73 € | 78,62 € |
Das Rillenkugellager 6016 -P5 von FAG Wälzlager bietet erhöhte Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P5 bei Hauptabmessungen von 80x125x22 mm.
Als einreihiges Wälzlager nimmt das Rillenkugellager 6016 -P5 mit 80 mm Innen- und 125 mm Außendurchmesser bei 22 mm Breite kombinierte radiale und axiale Belastungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, unterstützt die präzise Führung der Wälzkörper einen ruhigen Rundlauf im kontinuierlichen Betrieb. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und fügt sich bündig in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Die offene Bauart kommt vor allem dort zum Tragen, wo eine exakte Wellenführung und geringe Rundlaufabweichungen erforderlich sind. Relevante Anwendungsbereiche umfassen Industrieantriebe, rotierende Wellen mit engen Lagersitz-Vorgaben sowie Vorrichtungen im allgemeinen Maschinenbau. Weil der Innenraum nicht durch Deck- oder Dichtscheiben verschlossen ist, lässt sich das Schmiermittel flexibel an die Einsatzbedingungen anpassen. Ein bauseitiger Gehäuseschutz gegen Fremdkörper ist dabei konstruktiv vorzusehen.
Das Nachsetzzeichen P5 kennzeichnet eine eingeengte Toleranzklasse, vergleichbar mit der Einstufung ABEC 5. Gegenüber der Normaltoleranz weist das Bauteil geringere Maß- und Formabweichungen sowie eine erhöhte Rundlaufgenauigkeit auf. Dadurch eignet sich die Ausführung für schwingungsarme Baugruppen, bei denen Wellensitze eng toleriert sind. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und dem geführten Stahlblechkäfig bleibt der Lauf auch bei wechselnden Belastungen stabil.
Die Bohrung misst 80 mm, der Außendurchmesser beträgt 125 mm und die Baubreite liegt bei 22 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich mit den Maßen von Welle und Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
Toleranzklasse P5 bzw. ABEC 5 kennzeichnet engere Fertigungstoleranzen bei Maßhaltigkeit und Rundlauf als die Normaltoleranz. Diese Ausführung trägt dazu bei, Schwingungen an rotierenden Wellen zu vermindern. Sie kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Standardtoleranzen zu erhöhtem Lagerspiel oder unruhigem Lauf führen können.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da weder schleifende Elastomerdichtungen noch Kunststoffteile verbaut sind, hängt die thermische Belastbarkeit in der Praxis primär vom verwendeten Schmierstoff ab. Bei höheren Betriebstemperaturen ist auf ein entsprechend hitzefestes Schmierfett oder Schmieröl zu achten.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufkreis und dient dazu, das direkte Aneinanderreiben der Kugeln zu vermeiden. Die Konstruktion weist eine gute Temperaturbeständigkeit auf und nimmt im Lagerinneren wenig Bauraum ein, wodurch ausreichend freies Volumen für das Schmiermittel verbleibt.
Da das Lager ohne herstellerseitige Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Erstschmierung anwendungsbezogen mit Schmierfett oder Schmieröl vor der Inbetriebnahme. Das Gehäuse der Maschine muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor dem Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit schützen.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring im lastfreien Zustand. Die Dimensionierung ist darauf ausgelegt, dass bei üblichen Einpassungen und Erwärmungen im Betrieb ein ausreichendes Betriebsspiel erhalten bleibt, um Verspannungen im Wälzkörpersatz zu vermeiden.
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