SKF
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Das Rillenkugellager 6206 -2RZTN9/C3VT162 von SKF bietet mit 30x62x16 mm geringe Reibung durch berührungsfreie Dichtungen und elastischen Polyamidkäfig.
Das einreihige Rillenkugellager 6206 -2RZTN9/C3VT162 von SKF nimmt radiale Lasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Dank der werkseitigen Befettung mit dem Sonderfett VT162 arbeitet dieses Lager in einem Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad Celsius. Die Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Die Ausführung eignet sich für Lagerungsstellen mit höheren Drehzahlen sowie kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Da der Polyamidkäfig TN9 das Gewicht der rotierenden Bauteile gering hält, läuft die Lagerung ruhig und vibrationsarm. Die beidseitigen 2RZ-Dichtscheiben mindern den Eintritt von Staubpartikeln, ohne Reibungswärme an den Innenringschultern zu erzeugen. Dadurch bleibt das Temperaturniveau auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +120 Grad Celsius aus. Auch feste Passungen auf der 30-mm-Welle oder im 62-mm-Gehäuse reduzieren das Betriebsspiel, ohne dass das Lager verspannt. Zusammen mit dem Polyamidkäfig und dem Spezialfett VT162 bleibt die Drehbewegung auch bei Kälte bis -40 Grad Celsius leichtgängig.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 16 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Mit diesen genormten Hauptabmessungen passt das einreihige Radialkugellager direkt auf entsprechende 30-mm-Wellen und in Standard-Lagersitze.
Das Nachsetzzeichen 2RZ beschreibt berührungsfreie Dichtscheiben auf beiden Stirnseiten des Lagers. Im Gegensatz zu schleifenden Lippendichtungen berühren diese Scheiben den Innenring nicht. Dadurch entsteht kein zusätzliches Reibungsmoment, was eine geringere Erwärmung bei höheren Drehzahlen bewirkt. Gleichzeitig schützen die Deckscheiben das eingebrachte Sonderfett vor Verunreinigungen.
Die Kennung C3 signalisiert eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses Radialspiel mindert das Risiko, dass Wälzkörper klemmen, wenn sich Innenring und Welle im Betrieb erwärmen. Vor allem bei strammen Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring trägt C3 zu einem ungehinderten Abrollverhalten bei.
Das Kürzel TN9 bezeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch geringes Eigengewicht, elastische Eigenschaften und geringe Reibung an den Wälzkörpern aus. Der Käfig trägt zu reduzierten Laufgeräuschen im Betrieb bei und bleibt im Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad Celsius formstabil.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -40 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Polyamidkäfig als auch das Spezialfett VT162 sind auf dieses Betriebsfenster abgestimmt. Bei Minusgraden behält die Schmierstofffüllung ihre Konsistenz, während die Bauteile aus Wälzlagerstahl 100Cr6 bei Erwärmung bis +120 Grad Celsius maßhaltig bleiben.
Das Nachsetzzeichen VT162 weist auf eine Befüllung mit einem speziellen Wälzlagerfett hin. Da das Lager beidseitig durch berührungsfreie 2RZ-Scheiben abgedeckt ist, verbleibt der Schmierstoff im Innenraum. Die geschlossene Ausführung schützt vor Schmierstoffverlust und erschwert das Eindringen von Fremdkörpern während des regulären Betriebs.
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