FAG
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Das einreihige Rillenkugellager 16044 -C4 von FAG bietet mit den Maßen 220x340x37 mm und C4-Lagerluft stabile Laufeigenschaften bei thermischer Ausdehnung.
Das Rillenkugellager 16044 -C4 von FAG ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen bei gleichzeitig moderaten Axialkräften. Bei einem Innendurchmesser von 220 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer schmalen Baubreite von 37 mm eignet sich diese Konstruktion für groß dimensionierte Wellenführungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), geführt von einem stabilen Stahlblechkäfig. Durch die Bauweise ohne Dichtungen erreicht das Lager eine hohe Drehfreudigkeit und lässt sich flexibel in externe Schmierkreisläufe einbinden.
Dieses Radialkugellager bewährt sich vor allem in schweren Industrieantrieben, Getrieben und Industrieanlagen, bei denen großvolumige Wellen gelagert werden müssen. Konstrukteure nutzen die offene Bauform bevorzugt in geschlossenen Gehäusen, in denen Öl- oder Fettumlaufschmierungen bereits vorhanden sind. Durch den weiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ist das Lager auch für thermische Beanspruchungen ausgelegt. Dank der genormten Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 fügt es sich präzise in Gehäusebohrungen ein und ist für kombinierte Lasten ausgelegt.
Die Kennzeichnung C4 weist eine stark vergrößerte radiale Lagerluft aus, die deutlich über dem normalen Betriebsspiel und der Stufe C3 liegt. Diese Ausführung wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb beträchtliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufdehnen. Wer das Lager montiert, muss zudem die offene Ausführung ohne integrierte Deckscheiben berücksichtigen: Verunreinigungen dürfen nicht in die Laufbahnen dringen, weshalb eine externe Gehäuseabdichtung und passende Schmierstoffversorgung vor Inbetriebnahme vorzusehen sind.
Die Bohrung beträgt exakt 220 mm, der Außendurchmesser misst 340 mm und die Breite liegt bei 37 mm. Diese Abmessungen entsprechen einer schmalen Bauform für Wellen mit großem Durchmesser. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Das Kürzel C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Sie gleicht thermische Dehnungen aus, wenn Innen- und Außenring unterschiedlichen Betriebstemperaturen ausgesetzt sind. Zudem kompensiert sie das radiale Zusammendrücken, das bei festen Presspassungen auf der Welle oder im Gehäuse entsteht.
Der freigegebene Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Temperaturbeständigkeit basiert auf den Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie dem robusten Stahlblechkäfig, die ohne wärmeempfindliche Kunststoffelemente gefertigt sind. Voraussetzung für den Hochtemperatureinsatz ist stets ein darauf abgestimmter Schmierstoff.
Da die Ausführung ab Werk keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben besitzt, muss die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit über das umgebende Gehäuse erfolgen. Externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen schützen das Lagerinnere und halten das Schmiermittel in der Laufbahn.
Dieses Wälzlager wird in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN und ABEC 1 entspricht. Es erfüllt die Vorgaben des industriellen Maschinenbaus für Maß-, Rundheits- und Laufgenauigkeit. Dadurch lässt sich das Bauteil präzise auf genormten Wellensitzen und in Gehäusebohrungen montieren.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Zur gleichmäßigen Führung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech. Diese Kombination zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität bei Wärmeeinfluss und geringen Verschleiß im industriellen Dauerbetrieb aus.
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