KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,95 € |
| 100 | 10% | 2,80 € |
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Das einreihige Rillenkugellager 6201 C3 von JTEKT-KOYO bietet mit den Maßen 12x32x10 mm vergrößerte Lagerluft für thermisch beanspruchte Drehbewegungen.
Dieses offene Rillenkugellager 6201 C3 nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der tiefen Laufrille. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion für Einbauumgebungen mit bauseits vorhandener Abdichtung oder kontinuierlicher Ölschmierung.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße häufig in rotierenden Wellenanordnungen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen. Die offene Ausführung erlaubt einen ungehinderten Schmierstoffzutritt, sodass dünnflüssiges Öl oder spezielles Schmierfett direkt an die Wälzkörper gelangt. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, bewährt es sich auch bei Anwendungen mit betriebsbedingter Erwärmung oder wechselnden Umgebungstemperaturen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Ausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen von Welle und Gehäuse während des Betriebs aus. Auch bei festen Passungen trägt die C3-Luft dazu bei, ein vorzeitiges Verspannen des Lagers zu vermeiden. Prüfen Sie vor dem Einbau die Gehäusetoleranzen sowie die geplante Schmierungsart, um die Funktion des offenen Lagers präzise abzustimmen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Breite von 10 mm auf. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft hin. Diese Ausführung kompensiert Ausdehnungen durch Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring und gleicht Durchmessereinengungen aus, die durch feste Passungssitze auf der Welle entstehen können.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauform bietet einen sehr geringen Drehwiderstand und ermöglicht den direkten Austausch mit dem umgebenden Schmierstoff, etwa im Ölbad eines Getriebes. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Laufbahn vor Verunreinigungen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet die notwendige Festigkeit für dynamische Beanspruchungen und trägt zu einer stabilen Maßhaltigkeit im definierten Einsatzbereich bis +150 Grad bei.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -20 bis +150 Grad. Da keine wärmeempfindlichen Kunststoffdichtungen verbaut sind und der Stahlblechkäfig thermisch unempfindlich ist, richtet sich die tatsächliche Einsatzgrenze vor allem nach der Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs.
Im Inneren kommt ein robuster Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die rollenden Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander, verhindert direkten Kontakt zwischen den Wälzkörpern und sorgt für einen reibungsarmen Lauf bei gleichzeitig geringem Bauteilgewicht.