KOYO
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Das Rillenkugellager 6214 von JTEKT-KOYO eignet sich für 65 mm Wellendurchmesser bei 120 mm Außendurchmesser und 23 mm Baubreite.
Das einreihige Rillenkugellager 6214 nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt Wellen mit moderaten axialen Führungskräften in beiden Richtungen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager für geschlossene Gehäusekonstruktionen oder ölgeschmierte Systeme. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Das Rillenkugellager 6214 dient der Lagerung rotierender Wellen bei überwiegend radialer Belastung und mittleren Drehzahlen im allgemeinen Maschinenbau. Da Wälzkörper und Laufbahnen offen liegen, zirkuliert flüssiges Schmiermittel ungehindert durch das Innere des Lagers. Dies verringert den Reibungswiderstand des Schmierstoffs im Dauerbetrieb. Voraussetzung für den Einsatz ist eine saubere Einbauumgebung, die das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit über externe Dichtungen der Gehäusekonstruktion abhält.
Die deckscheibenlose Konstruktion ermöglicht eine freie Schmierstoffwahl und erleichtert die optische Prüfung im Rahmen von Wartungsarbeiten. Im Gegensatz zu beidseitig abgedichteten Varianten lässt sich das Wälzlager flexibel mit Öl oder Schmierfett versorgen. Die Ausführung entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) und verfügt über eine normale Radiallagerluft. Dadurch lässt sich das Bauteil auf zylindrische Lagersitze mit Standardpassungen montieren, ohne dass thermische Sonderluftklassen erforderlich sind.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 23 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Dimensionen eignen sich für Wellen mit 65 mm Durchmesser bei mittleren radialen Belastungen.
Aufgrund der fehlenden Dicht- oder Deckscheiben benötigt das Bauteil eine externe Schmierstoffversorgung. Das Lager lässt sich wahlweise mit Schmieröl in einem Ölbad betreiben oder bei der Montage gezielt mit Wälzlagerfett befüllen. Externe Gehäusedichtungen schützen das Lagerinnere vor Verunreinigungen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitig vorgesehene Betriebsspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Diese Einstufung ist für übliche Standardpassungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Ausgelegt ist die Materialkombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und Stahlblechkäfig für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Für den tatsächlichen Einsatzbereich ist entscheidend, dass das gewählte Betriebsöl oder Schmierfett für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugelreihe gleichmäßig auf Abstand. Blechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber gängigen mineralischen und synthetischen Schmiermitteln aus. Sie eignen sich für Standardanwendungen mit gleichmäßiger Drehbewegung.
Gefertigt wird das Rillenkugellager nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet eine praxisgerechte Rundlaufgenauigkeit für den industriellen Einsatz und ermöglicht die Montage auf passgenau bearbeiteten Wellen und Gehäusebohrungen.