6300  ZZC3 Rillenkugellager von KOYO
6300  ZZC3 Rillenkugellager von KOYO

KOYO

Rillenkugellager KOYO 6300 ZZC3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
10 mm
Außendurchmesser
35 mm
Breite
11 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,051 kg
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Rillenkugellager KOYO 6300 ZZC3
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Rillenkugellager KOYO 6300 ZZC3

Das Rillenkugellager 6300 ZZC3 von JTEKT-KOYO bietet mit 10x35x11 mm kompakte Maße, erhöhte C3-Lagerluft und beidseitige Blechabdeckungen für vielseitige Industrieantriebe.

Dieses einreihige Rillenkugellager 6300 ZZC3 nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, ist die Baueinheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, während die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) eine normgerechte Maßhaltigkeit für definierte Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau bereitstellt.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6300 ZZC3 im Betrieb?

Konstrukteure und Anwender nutzen diese Lagerbauform bevorzugt bei kompakten Wellenlagerungen sowie rotierenden Industrieanwendungen. Durch die Bohrung von 10 mm und den Außendurchmesser von 35 mm passt das Bauteil in schlanke Gehäuseaufnahmen. Da das Wälzlager weder über eine Ringnut noch über eine Stromisolierung verfügt, dient es vor allem klassischen Drehbewegungen bei mittleren bis höheren Drehzahlen, bei denen ein gleichmäßiger Rundlauf im Fokus steht.

Welche Vorteile bieten ZZ-Deckscheiben und C3-Lagerluft?

Die beidseitigen metallischen Spaltdichtungen (ZZ) halten groben Schmutz sowie Fremdkörper fern, ohne zusätzliche Reibung auf den Innenring auszuüben. Das schont den Schmierstofffilm und ermöglicht hohe Drehzahlen bei geringer Temperaturentwicklung. Gleichzeitig kompensiert die vergrößerte Radialluft C3 thermische Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse. Treten im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auf, trägt dieses Radialspiel dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.

Was kennzeichnet das Rillenkugellager 6300 ZZC3?

Ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 10x35x11 mm. Das Kürzel ZZ verweist auf beidseitige Deckscheiben aus Blech, während C3 eine leicht erhöhte radiale Lagerluft beschreibt. Die Toleranzklasse P0/PN sichert die standardisierte Maßhaltigkeit.

Welche Funktion haben die beidseitigen Deckscheiben ZZ?

Metallische Deckscheiben bilden eine berührungsfreie Spaltdichtung zum Innenring. Sie schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel und halten das Schmiermittel im Lagerinneren. Da keine Dichtlippe schleift, bleibt das Reibmoment gering, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt.

Warum ist die vergrößerte Lagerluft C3 erforderlich?

Das Kürzel C3 signalisiert mehr Radialspiel im unverbauten Zustand als bei Normalausführungen. Diese Reserve ist sinnvoll, wenn feste Presspassungen auf Welle oder im Gehäuse das Lagerspiel verringern. Zudem gleicht die Lagerluft betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, ohne dass die Kugeln verspannen.

In welchem Temperaturbereich arbeitet das Bauteil?

Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Stahlblechkäfig, Laufringe und Wälzkörper aus 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion ist auf eine abgestimmte Schmierung zu achten, die für diese Betriebstemperaturen freigegeben ist.

Welche Lasten nimmt das Rillenkugellager auf?

Die tiefe Laufrillengeometrie ist in erster Linie auf radiale Kräfte ausgelegt. Zusätzlich stützt das Lager axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Reine Radialbelastungen nimmt die Konstruktion ebenso auf wie kombinierte Belastungsfälle im typischen Maschinenbau.

Wie wird das Lager im Gehäuse montiert?

Der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Nut wird direkt in eine zylindrische Bohrung eingepasst. Die Montagekräfte dürfen niemals über die Wälzkörper übertragen werden, sondern müssen direkt auf den jeweils gepressten Lagerring wirken, um Beschädigungen an den Laufbahnen zu vermeiden.

JTEKT Europe Bearings BV
Markerkant 13-01, 1314 Almere, Netherlands
info-eu@jtekt.com, https://jtekt-bearings.eu/de/kontakt.html
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