KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,02 € | 38,52 € |
| 35 | 4,06 € | 36,48 € |
Das Rillenkugellager 6407 C3 von JTEKT-KOYO bietet mit 35x100x25 mm Laufeigenschaften für Anwendungen mit erhöhter Betriebstemperatur.
Das einreihige Rillenkugellager 6407 C3 von JTEKT-KOYO eignet sich zur kombinierten Aufnahme von Radial- und Axialkräften. Durch die offene Bauform gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Wälzkörper aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN entspricht dem Standard ABEC 1 und erleichtert die Integration in Lagersitze von Maschinenkonstruktionen.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo der Bauraum ausreichend bemessen ist und Radialbelastungen auf die Welle wirken. Weil keine Dichtscheiben den Lauf behindern, unterstützt die offene Ausführung reibungsarme Drehbewegungen. Typische Einsatzgebiete umfassen industrielle Antriebe oder Getriebekonstruktionen mit separater Öl- oder Fettschmierung. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt zudem den Einsatz in thermisch anspruchsvolleren Umgebungen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese zusätzliche Luftreserve gleicht Wärmedehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus, sodass das Lager im laufenden Betrieb nicht verspannt. Auch feste Presspassungen verringern das Lagerspiel nach dem Aufpressen, weshalb Konstrukteure in solchen Fällen gezielt zur C3-Variante greifen. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine bauseitige Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Dieses Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Der Außenring ist ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt.
Die Angabe C3 bedeutet, dass das Lager im unmontierten Zustand ein größeres radiales Spiel zwischen Außenring und Wälzkörpern besitzt als die Normalausführung. Dies beugt einem Klemmen der Kugeln vor, wenn sich Innenring und Welle im Betrieb erwärmen.
Ein offenes Lager weist kein Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen auf, wodurch geringere Reibungsverluste entstehen. Zudem lässt sich das Bauteil flexibel in geschlossene Ölkreisläufe einbinden oder im Gehäuse bedarfsgerecht mit Schmierstoff versorgen.
Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad ab. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der integrierte Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln. Diese Bauart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, lässt ausreichend Raum für das Schmiermittel und hält mechanischen Belastungen stand.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeit unterstützt den passgenauen Sitz auf geschliffenen Wellen und in feingedrehten Gehäusebohrungen.