FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,39 € | 7,36 € |
| 50 | 0,79 € | 6,96 € |
| 100 | 1,17 € | 6,58 € |
Das Rillenkugellager 16101 von FAG ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit den Abmessungen 12x30x8 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 16101 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch hohe Formstabilität der Laufbahnen und Wälzkörper aus. Das offene Bauteil stammt von FAG und besitzt einen Stahlblechkäfig, der die Kugeln gleichmäßig führt. Für Konstruktionen mit geschütztem Einbauraum eignet sich die kompakte Bauweise mit 12 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite.
Dieses Wälzlager dient der Führung rotierender Wellen bei vorwiegend radialer Beanspruchung in kompakten Maschinenbaugruppen. Da das Rillenkugellager 16101 als offene Variante ausgeführt ist, eignet es sich für Einbauorte mit externem Dichtsystem oder für Umgebungen im Ölbad. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Dadurch lässt es sich in Industrieantrieben einsetzen, bei denen eine kontinuierliche Zufuhr von Schmierstoff über das umgebende Gehäuse erfolgt.
Bei der Auslegung spielt die normale Radiallagerluft in Verbindung mit der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) eine zentrale Rolle für die Betriebssicherheit. Diese Standardluft bietet bei gewöhnlichen Passungsverhältnissen und moderaten Betriebstemperaturen ein ausgeglichenes Betriebsspiel. Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, entsteht keine Reibung durch berührende Dichtlippen. Allerdings verlangt die offene Bauform saubere Montagebedingungen und eine zuverlässige Schmierstoffversorgung, damit Fremdkörper den Wälzkontakt nicht beeinträchtigen.
Das Rillenkugellager 16101 weist einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Breite von 8 mm auf. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Bauteil leicht in eine zylindrische Gehäusebohrung einpassen lässt.
Eine offene Bauform bedeutet, dass das Lager ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben besitzt. Die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig liegen frei. Dadurch kann Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäusesystem ungehindert zirkulieren. Gleichzeitig muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor dem Eindringen von Fremdkörpern geschützt werden.
Die Kennzeichnungen P0, PN und ABEC 1 stehen für die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbau. Sie definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Innen- und Außenringe nach gängigen Industrienormen. Für die meisten Antriebe und Standardmaschinen bietet diese Klasse eine praxisgerechte Rundlaufgenauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln im Betrieb. Dies verringert Reibung und Wärmeentwicklung bei der Rotation. Stahlblechkäfige sind leicht, beanspruchen wenig Bauraum im Lagerinneren und widerstehen den zulässigen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt das Rillenkugellager 16101 vorrangig Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das Lager zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen. Für dominante Axialbelastungen sind hingegen spezielle Axial- oder Schräglagerbauformen vorgesehen.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Bauteil reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält das Material in dieser Spanne seine Festigkeit und Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs im Aggregat sollte die tatsächliche Betriebstemperatur berücksichtigt werden.
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