NSK
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Das einreihige Rillenkugellager 6405 C3 von NSK bietet mit 25x80x21 mm und vergrößerter Radialluft Spielraum für thermische Ausdehnungen.
Das Rillenkugellager 6405 C3 ist ein einreihiges Radialkugellager mit 25 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite. Es besteht aus Wälzlagerstahl (100Cr6) für Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper. Dieses offene Wälzlager verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Kugeln führt. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil gängige industrielle Maßanforderungen.
Konstruktionen mit vorwiegend radialer Belastung und mäßigen axialen Führungskräften bilden das Haupteinsatzgebiet für diese Bauform. Aufgrund der offenen Ausführung eignet sich das Lager vor allem für geschlossene Gehäuse oder ölgeschmierte Systeme, in denen Schmierstoff frei zirkulieren kann. Da keine schleifenden Dichtscheiben verbaut sind, läuft das Bauteil reibungsarm. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte interne Freiraum gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse aus. Wenn Innenring und Außenring Temperaturunterschiede aufweisen, mindert die C3-Lagerluft das Risiko mechanischer Verspannungen. Zudem verlangt die offene Bauform eine bauseitige Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutzeintrag sowie eine gesonderte Schmierstoffversorgung.
Das Lager weist eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 21 mm auf. Es besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung, um den passgenauen Sitz der Bauteile zu unterstützen.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Dies ermöglicht den ungehinderten Zutritt von Schmieröl oder Schmierfett aus einem übergeordneten Schmiersystem. Gleichzeitig verringert der Verzicht auf berührende Dichtungen das Reibungsmoment. Die Umgebungskonstruktion muss jedoch das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in die Lagerstelle verhindern.
Eine vergrößerte Radiallagerluft der Klasse C3 empfiehlt sich bei Anwendungen mit erhöhter Betriebstemperatur oder deutlichen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse. Auch feste Presspassungen verringern nach dem Einbau das Radialspiel. Das vergrößerte Ausgangsspiel trägt dazu bei, dass die Wälzkörper im Betrieb nicht klemmen.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formstabilität aus. Zur Führung der Kugeln dient ein Stahlblechkäfig. Das Bauteil besitzt keine elektrische Isolierung und ist für Temperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt.
Das Modell ist nach Normaltoleranz gefertigt, was der Klasse P0 beziehungsweise PN nach ISO sowie ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen typischer Industrieanwendungen und Maschinenbauprojekte ab. Für extrem anspruchsvolle Rundlaufanforderungen sind gesonderte Hochpräzisionslager erforderlich, während P0 für normale Betriebsbedingungen maßhaltige Führung bietet.
Da offene Lager konstruktionsbedingt keine Dichtungen aufweisen, enthalten sie keine integrierte Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt entweder über ein externes Ölbad, einen Schmierstoffkreislauf oder durch gezieltes Einfetten vor der Inbetriebnahme. Saubere Schmierstoffe sind erforderlich, da offene Lagerstellen anfällig für eindringende Schmutzpartikel sind.
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