SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 8,23 € | 74,08 € |
Das Rillenkugellager 308 NR/C3 von SKF (40x90x23 mm) bietet dank Ringnut mit Sprengring eine direkte axiale Fixierung und vergrößerte C3-Radiallagerluft.
Das Rillenkugellager 308 NR/C3 ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen mit vorwiegend radialer Kraftrichtung. Dieses offene Lager von SKF verfügt über eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 23 mm. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und den Stahlblechkäfig deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Die Einfüllnuten ermöglichen die Aufnahme zusätzlicher Wälzkörper.
Diese Lagerausführung eignet sich für Lagerungsanordnungen, bei denen eine axiale Sicherung auf engem Raum gefordert ist. Der Sprengring im Außenring vereinfacht die Gehäusekonstruktion, weil aufwendige Gehäuseschultern oder Sicherungsdeckel entfallen können. Konstruktionen nutzen diese Bauform in axial durchgehenden Gehäusebohrungen. Zudem erlaubt die offene Ausführung den direkten Kontakt mit dem im System zirkulierenden Schmierstoff.
Das Kurzzeichen NR kennzeichnet die Ringnut samt vormontiertem Sprengring am Außenring. Dieses Element fixiert das Lager axial formschlüssig im Gehäuse und spart axialen Bauraum ein. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Diese Luftreserve verringert das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Die Toleranzklasse entspricht P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 23 mm bietet das Lager genormte Hauptabmessungen. Durch die Ringnut samt Sprengring im Außenring lässt sich die Baueinheit direkt im Gehäuse fixieren, ohne dass zusätzliche Anschlagschultern in der Bohrung gefertigt werden müssen.
Der Sprengring sitzt in einer eingestochenen Ringnut auf dem Außenring des Lagers. Er dient als Anschlag zur axialen Lagesicherung innerhalb der Gehäusebohrung. Dadurch können Konstruktionen einfacher ausgeführt werden, da axial durchgehende Bohrungen genügen und Gehäusedeckel kleiner dimensioniert werden können.
Die Lagerluftklasse C3 bedeutet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Sie gleicht thermische Dehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer wird als der Außenring. Ebenso kompensiert das vergrößerte Radialspiel die Aufweitung des Innenrings bei festen Passungen auf der Welle.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Ausführung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster ihre Maßhaltigkeit. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, bestimmt in der Praxis meist das verwendete Schmiermittel die thermischen Einsatzgrenzen.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben und keine Schmierfettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Gesamtsystem, beispielsweise über ein Ölbad im Getriebe oder eine externe Schmiereinrichtung. Bei der Montage bringen Anwender das für den Betrieb passende Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Wälzkörperraum ein.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen einer größeren Anzahl von Wälzkörpern in das Lagerinnere. Gegenüber Standardlagern gleicher Baugröße kann die Konstruktion dadurch höhere radiale Kräfte aufnehmen. Reine Radiallasten oder kombinierte Lasten mit moderater Axialbelastung lassen sich so sicher aufnehmen.
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