FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 40,40 € | 767,60 € |
| 3 | 80,80 € | 727,20 € |
Das Rillenkugellager 6319 -M-J20AA-C3 mit den Maßen 95x200x45 mm bietet integrierte Stromisolierung bis 3000 Volt für anspruchsvolle elektrische Antriebe.
Das Rillenkugellager 6319 -M-J20AA-C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie 45 mm Breite nimmt diese Ausführung hohe Radialkräfte auf. Der Werkstoff 100Cr6 sorgt für solide mechanische Belastbarkeit. Ausgestattet mit einem Messingkäfig und offener Bauform ohne Dichtungen, eignet sich das Lager für geschmierte Systeme in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für elektrische Maschinen und Motoren, bei denen schädlicher Stromdurchgang vermieden werden muss. Die spezielle Isolierung auf den Außenflächen des Außenrings ist für Spannungen bis zu 3000 Volt ausgelegt. Strominduzierte Riffelbildung und Schäden an Laufbahnen oder Wälzkörpern lassen sich damit gezielt verringern. Konstrukteure und Instandhalter setzen diese Bauform ein, um Ausfallzeiten in elektrischen Antriebssystemen wirksam zu reduzieren.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Diese Reserve gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad aus und mindert das Risiko eines Verklemmens der Wälzkörper. Gleichzeitig führt der Messingkäfig die Wälzkörper präzise. Zusammen mit der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) steht ein passgenaues Bauteil für definierte Lagersitze ohne zusätzliche Flansche oder Nuten zur Verfügung.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über Flansche noch über Nuten. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die Außenflächen des Außenrings sind mit einer isolierenden Schicht versehen, die einen elektrischen Stromdurchgang bis zu einer Spannung von 3000 Volt hemmt. Dadurch gelangen keine Kriech- oder Wirbelströme von der Welle über die Wälzkörper in das Gehäuse, was das Entstehen von Funkenerosion und Verschleiß an den Laufbahnen mindert.
Die Angabe C3 beschreibt eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Normalwert. Dieser Spielraum dient dazu, dass das Lager auch bei Erwärmung im Betrieb oder bei strammen Passungen auf Welle und Gehäuse leichtgängig bleibt. Ein Verklemmen der Wälzkörper durch thermische Ausdehnung wird damit vermieden.
Ein Käfig aus Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit aus. Er führt die Wälzkörper auch bei Vibrationen kontrolliert in den Laufbahnen. Zudem verträgt das Material den gesamten zulässigen Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad Celsius ohne Stabilitätsverlust.
Da dieses Wälzlager offen ausgeführt ist und keine Dichtscheiben besitzt, muss die Schmierung über das umgebende Aggregat erfolgen. Sie können je nach Einsatzfall Schmierfett oder Schmieröl verwenden. Gleichzeitig schützt eine externe Gehäuseabdichtung das Lagerinnere vor dem Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind auf diesen Bereich ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation die gewählte Betriebstemperatur der Maschine abdeckt.
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