208 -2Z Rillenkugellager von SKF
208 -2Z Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 208 -2Z

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
18 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
mit Einfüllnuten
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,39 kg
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Rillenkugellager SKF 208 -2Z
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Rillenkugellager SKF 208 -2Z

Das Rillenkugellager 208 -2Z von SKF bietet mit 40x80x18 mm kompakte Maße und schützt durch beidseitige Deckscheiben vor Schmutzpartikeln.

Das Rillenkugellager 208 -2Z ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 40 mm Innen- und 80 mm Außendurchmesser bei 18 mm Breite. SKF fertigt dieses Modell mit normaler Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen. Durch die beidseitige Abdeckung mit Spaltdichtungen eignet sich das Lager für Einsatzbereiche mit mäßigem Staubanfall, bei denen reibungsarme Laufeigenschaften gefragt sind.

Welche Belastungen nimmt das Rillenkugellager 208 -2Z mit Einfüllnuten auf?

Dieses Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf. Wegen der integrierten Einfüllnuten am Außenring lassen sich zusätzliche Wälzkörper einsetzen, was die radiale Tragfähigkeit unterstützt. Daher eignet sich das Bauteil vor allem für radial beanspruchte Wellenlagerungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Für Anwendungen mit hohen axialen Lasten empfehlen sich Ausführungen ohne Einfüllnuten, da die Laufrillenschulter durch die Nut unterbrochen ist.

Welche Funktion erfüllen die Deckscheiben und die Einfüllnuten?

Das Kürzel -2Z verweist auf beidseitige Blechdeckscheiben. Diese berührungslosen Spaltdichtungen halten grobe Partikel fern und tragen dazu bei, Schmierstoffverluste zu verringern, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen. Dadurch eignet sich das Lager für höhere Drehzahlen. Die Einfüllnut am Außenring erfordert Beachtung bei der Einbaurichtung: Die Hauptlastzone sollte nach Möglichkeit nicht auf die Seite der Nut ausgerichtet werden. In Kombination mit der normalen Lagerluft entsteht ein ausgewogenes Betriebsspiel für gängige Passungsverhältnisse auf 40-mm-Wellen.

Welche Abmessungen besitzt das Rillenkugellager 208 -2Z?

Mit 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen für Radialkugellager dieser Baugröße. Diese Geometrie ermöglicht einen direkten Austausch in bestehenden Gehäusen und auf entsprechenden Wellen.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -2Z bei diesem Wälzlager?

Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Sie bilden einen engen Dichtspalt zum Innenring und schützen das Lagerinnere vor grobem Schmutz. Da die Scheiben berührungslos arbeiten, bleibt das Reibmoment minimal.

Welche Besonderheit bringen die Einfüllnuten am Außenring mit sich?

Einfüllnuten an den Borden ermöglichen das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern. Dadurch erhöht sich die Belastbarkeit bei reinen Radialkräften. Gleichzeitig verringert die Unterbrechung der Laufrille die Eignung zur Aufnahme von Axialkräften, weshalb das Lager vornehmlich für radiale Beanspruchung vorgesehen ist.

Für welchen Temperaturbereich ist das Rillenkugellager 208 -2Z ausgelegt?

Der spezifizierte Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre formstabilen mechanischen Eigenschaften. Bei extremen thermischen Bedingungen sind gesonderte Lagerausführungen zu prüfen.

Was besagt die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

P0 (entsprechend ABEC 1) definiert die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit nach internationalen Normen. Sie bietet praxisgerechte Rundlauf- und Passungsgenauigkeiten für den allgemeinen Maschinenbau und passt zu üblichen Anforderungen im Industriebetrieb.

Welche Lagerluft weist das Modell auf?

Die normale Radiallagerluft (häufig als CN bezeichnet) bietet im montierten Zustand bei Standardpassungen ein ausgewogenes Betriebsspiel. Sie trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper bei betriebsbedingter Erwärmung der Welle zu vermeiden.

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