FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,14 € | 21,79 € |
| 25 | 2,28 € | 20,65 € |
| 50 | 3,44 € | 19,49 € |
Das Rillenkugellager S6204 -HLC von FAG ist ein einreihiges Edelstahllager mit 20 mm Bohrung für korrosionsgefährdete mechanische Konstruktionen.
Das Rillenkugellager S6204 -HLC von FAG dient als einreihiges Radialkugellager für industrielle Anwendungen mit gesteigerten Anforderungen an den Korrosionsschutz. Durch die Fertigung aus nichtrostendem Stahl widerstehen sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper Feuchtigkeit und aggressiveren Medien. Das offene Wälzlager besitzt die Hauptabmessungen 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser sowie 14 mm Breite. Diese standardisierte Bauform ermöglicht eine präzise Wellenführung in Maschinen und Anlagen.
Dieses Wälzlager nimmt überwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem in Konstruktionen, bei denen rotierende Komponenten Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt sind. Da die Bauform offen konstruiert ist, erfolgt der Einbau bevorzugt innerhalb geschlossener Bauräume mit vorhandenem Schmierkonzept. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius spezifiziert und besitzt keine Stromisolierung.
Weil das Rillenkugellager S6204 -HLC ohne schleifende Dichtungen konstruiert ist, läuft es mit geringem Drehwiderstand. Für den Betrieb planen Anwender eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel sowie eine regelmäßige Schmierstoffversorgung ein. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft eignet sich für gebräuchliche Passungen nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit von Welle und Gehäuse.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Einbaubreite von 14 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut gefertigt. Dank dieser genormten Maße passt das einreihige Wälzlager in entsprechende Gehäuseaufnahmen nach gängigen Standards.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl. Dieser Werkstoff schützt das Bauteil vor Korrosionsschäden bei Feuchtigkeit oder Wasserkontakt. Im Vergleich zu Standardwälzlagerstahl bleibt die Oberfläche in korrosiven Umgebungen stabil, was den Verschleiß unter feuchten Betriebsbedingungen verringert.
Die offene Bauweise kommt ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben aus. Dadurch entsteht keine zusätzliche Reibung an Dichtlippen, was einen leichten Lauf begünstigt. Das Lager benötigt jedoch eine bauseitige Gehäuseabdichtung, um das Austreten von Schmiermitteln sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Standardwert gleicht geringe Wärmeausdehnungen im Betrieb aus und verhindert Verspannungen bei üblichen Wellen- und Gehäusetoleranzen. Sie eignet sich für typische Drehzahlen ohne übermäßige Temperaturunterschiede.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperatureinsatzbereich von -30 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Begrenzt wird diese Spanne durch die Werkstoffeigenschaften des Stahls und des Stahlblechkäfigs. Stimmen Sie den extern zugeführten Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur der Anlage ab.
Der Käfig aus Stahlblech hält die einzelnen Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert deren gegenseitige Berührung. Dies sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung und einen ruhigen Lauf. Die Konstruktion verbindet Formstabilität mit geringem Eigengewicht im laufenden Betrieb.
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