NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,20 € | 3,75 € |
| 100 | 0,39 € | 3,56 € |
| 250 | 0,60 € | 3,36 € |
| 500 | 0,80 € | 3,15 € |
Das Rillenkugellager 6204 von NSK mit den Maßen 20x47x14 mm bietet eine offene Bauform für flexible Schmierung in industriellen Antrieben.
Das einreihige Rillenkugellager 6204 von NSK nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit moderaten axialen Kräften in beiden Richtungen. Durch die Ausführung in Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und den formstabilen Stahlblechkäfig eignet sich das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, wodurch das Lager den Standardanforderungen im Maschinenbau entspricht.
Dieses Wälzlager findet seinen Platz in mechanischen Antrieben, Wellenlagerungen sowie in allgemeinen Maschinenkonstruktionen. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben läuft das Bauteil reibungsarm an und eignet sich für ölgeschmierte Systeme oder Gehäuse mit vorhandener externer Gehäuseabdichtung. Konstrukteure nutzen die kompakte Bauweise mit 20 mm Bohrungsdurchmesser und 47 mm Außendurchmesser, um rotierende Maschinenteile präzise und führungsgenau zu lagern.
Die offene Bauform ohne schleifende Dichtlippen ermöglicht eine freie Zirkulation des umgebenden Schmierstoffs. Dadurch gelangen Schmieröle oder externe Schmierfette ungehindert an die Laufbahnen und die Wälzkörper. Weil keine Dichtungsreibung auftritt, erwärmt sich die Lagerstelle im Betrieb weniger stark. Der Schutz der Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Bauart konstruktiv über Gehäusedeckel oder externe Dichtelemente, was vorzeitigem Verschleiß vorbeugt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Breite von 14 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet den werksseitigen Standardspielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Auslegung dient dazu, nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle und dem Einpassen des Außenrings in das Gehäuse einen spielfreien und hemmungsfreien Rundlauf bei regulären Betriebstemperaturen zu unterstützen.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Zudem erweist sich dieser Käfigtyp als unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und den zulässigen Betriebstemperaturen bis 150 Grad.
Das Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser Spanne behält der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 seine Gefügestabilität. Bei der Auswahl des Schmiermittels sollte der Planer darauf achten, dass das eingesetzte Fett oder Öl diesen Temperaturbereich vollständig abdeckt.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Variante bewusst auf Dichtringe, um Reibungsverluste zu minimieren. Dies ist vorteilhaft für Anwendungen, bei denen das Lager in einem geschlossenen Ölbad läuft oder die Abdichtung durch externe Radial-Wellendichtringe im Gehäuse gelöst wird. Dadurch lässt sich das Lager zudem jederzeit bedarfsgerecht nachschmieren.
Diese Kennzeichnung steht für die genormte Standard-Toleranzklasse von Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen von Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für die meisten Industrieantriebe und Reparaturfälle im Maschinenbau bietet diese Präzisionsstufe eine passgenaue Montage auf herkömmlichen Wellensitzen.
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