NACHI
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Das Rillenkugellager 6820 ZZ von NACHI kombiniert 100 mm Bohrungsdurchmesser mit einer besonders schmalen Bauform von 13 mm für kompakte Konstruktionen.
Das Rillenkugellager 6820 ZZ ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 100 x 125 x 13 mm. Durch das günstige Verhältnis von großer 100-mm-Bohrung zu geringer Querschnittshöhe gehört dieser Wälzlagertyp zu den besonders platzsparenden Baureihen. Die Ausführung des Herstellers NACHI verfügt über beidseitige Deckscheiben (ZZ) und entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Konstrukteure nutzen solche Komponenten, um rotierende Maschinenteile bei geringem Bauraum radial und axial präzise zu lagern.
Dieses schmale Rillenkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Wellen mit großem Durchmesser gelagert werden müssen, der radiale Bauraum im Gehäuse jedoch stark begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in kompakten Vorrichtungen. Das einreihige Lager nimmt primär radiale Belastungen auf, führt die Welle aber auch in beiden axialen Richtungen. Durch die normale Radiallagerluft läuft das System bei üblichen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad vibrationsarm.
Die Kennzeichnung ZZ weist auf zwei berührungsfreie Deckscheiben aus Stahlblech hin, die den Innenraum des Lagers vor groben Schmutzpartikeln schützen. Weil die Abdeckungen den Innenring nicht berühren, erzeugt das Lager im Betrieb keine zusätzliche Reibung. Im Gehäuse benötigt der Außenring weder Flansch noch Nut, da er als glatter Zylinder ausgeführt ist. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Deckscheiben festen Schmutz abhalten, gegen feine Stäube oder Flüssigkeiten jedoch zusätzliche externe Abdichtungen erforderlich sein können.
Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer schmalen Breite von 13 mm passt das Lager in kompakte Bauräume. Durch diesen geringen Querschnitt eignet sich die Bauform 6820 für Wellenlagerungen, bei denen der äußere Einbauraum knapp bemessen ist.
Beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Blech bilden die Kennzeichnung ZZ. Diese Scheiben erzeugen einen engen Dichtspalt zum Innenring und schützen die Wälzkörper vor festen Fremdkörpern. Da kein schleifender Kontakt entsteht, bleibt die Reibung gering, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt.
Ringe und Kugeln sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und trägt zu einem ruhigen Lauf bei.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten der Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit. Bei Anwendungen nahe den Grenztemperaturen ist auf ein entsprechend temperaturstabiles Schmierfett im System zu achten.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, bietet dieses Modell im unbelasteten Zustand ausreichend radiales Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen. Dies dient dazu, übliche elastische Verformungen sowie geringe Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse ohne schädliche Verspannungen auszugleichen.
Die Ausführung entspricht der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, international bekannt als Klasse ABEC 1. Diese Toleranzstufe deckt die Standardanforderungen an Maßgenauigkeit und Rundlauf im industriellen Maschinenbau ab, ohne unnötig enge Fertigungstoleranzen an die Anschlusskonstruktion zu stellen.
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