FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 7,52 € | 67,70 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6313 -C-C3 (-C3) von FAG bietet mit 65 mm Bohrung, C3-Lagerluft und Toleranzklasse P6 präzisen Lauf bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Das Rillenkugellager 6313 -C-C3 (-C3) ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. FAG fertigt diese Ausführung mit einem Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand hält. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich die Komponente für Konstruktionen, bei denen das Schmiermittel frei zirkulieren kann oder eine Ölbadschmierung vorgesehen ist. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig bei Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen wirken. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in Getriebekonstruktionen mit kombinierter Lastaufnahme. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, fügt sich das Bauteil direkt in zylindrische Gehäusebohrungen ein. Die offene Konstruktion erfordert ein sauberes Umfeld oder eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft hin. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Zugleich erleichtert es feste Passungen auf der Welle, ohne dass das Lager im Betrieb verspannt. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 weist das Lager engere Maß- und Lauftoleranzen auf. Das unterstützt eine gleichmäßige Laufruhe und verringert Schwingungen.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 33 mm auf. Die Bauform ist für Radial- und Axiallasten ausgelegt. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Der zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen wirkt einem Klemmen bei Erwärmung oder festen Passungssitzen entgegen. Das ist bei höheren Betriebstemperaturen oder schneller Wärmeausdehnung der Welle vorteilhaft.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dicht- oder Deckscheiben. Sie erlauben den ungehinderten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäusekreislauf und verursachen geringere Reibungsverluste als berührend abgedichtete Varianten. Voraussetzung für den Einsatz ist ein Gehäuse, das die Schmierstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit schützt.
Der Hersteller spezifiziert den zulässigen Betriebsbereich für diese Ausführung von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem Temperaturfenster ihre Maß- und Funktionsstabilität bei fachgerechter Schmierung.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 definiert engere Fertigungstoleranzen als die normale Lagerklasse. Ringe und Wälzkörper weisen reduzierte Rundheits- und Planlauffehler auf. In der Praxis führt das zu gleichmäßigen Laufeigenschaften und einem ruhigen Lauf bei präzisen Wellenlagerungen.
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