FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 59,17 € | 532,57 € |
Das Rillenkugellager 6232 -M von FAG bietet mit 160 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und Messingkäfig hohe Stabilität für radiale und axiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6232 -M von FAG Wälzlager ist ein offenes Radialkugellager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer Breite von 48 mm nimmt das Bauteil vorwiegend radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Großlager durch Formstabilität und Belastbarkeit aus. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Zufuhr von Schmierstoffen im laufenden Betrieb.
Das Rillenkugellager 6232 -M eignet sich vor allem für industrielle Lagerstellen mit hohen radialen Belastungen. In diesen Bereichen übertragen zylindrische Wellen erhebliche Drehmomente und erfordern eine präzise Führung. Durch die offene Konstruktion lässt sich das Lager direkt an zentrale Öl- oder Fettschmiersysteme anbinden. Diese Bauform kommt bevorzugt in geschlossenen Gehäusen zum Einsatz, in denen Schmiermittel bereits im Umlauf ist.
Der massive Messingkäfig (Kennzeichen -M) führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen und Vibrationen stabil in den Laufbahnen. Im Vergleich zu Blechkäfigen widersteht der Werkstoff Messing höheren mechanischen Beanspruchungen. Da das Bauteil keine integrierten Dichtungen besitzt, erfolgt der Schutz vor Fremdkörpern und Schmutz über die umgebende Gehäusekonstruktion. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht die Ausführung den gängigen Industrieanforderungen für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Breite von 48 mm. Das Verhältnis der Maße entspricht der genormten Baureihe 62 für einreihige Rillenkugellager. Vor der Montage sollten Sie den Lagersitz auf der Welle sowie im Gehäuse exakt auf diese Nenngrößen abstimmen.
Das Kürzel -M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält. Messingkäfige bieten eine höhere Festigkeit als gestanzte Stahlblechkäfige und bewähren sich bei stoßartigen Belastungen oder starken Schwingungen. Sie tragen zu einer stabilen Führung der Kugeln im Betrieb bei.
Die Ausführung ohne Dichtungen erlaubt das direkte Nachschmieren über ein Gehäusesystem, etwa durch eine Ölbad- oder Umlaufschmierung. Da keine schleifenden Dichtlippen Reibungswärme erzeugen, läuft das Lager auch bei höheren Drehzahlen thermisch günstig. Voraussetzung dafür ist ein Gehäuse, das den Lagerraum nach außen hin abdichtet.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dessen Betriebsgrenzen zu den Umgebungstemperaturen der jeweiligen Anlage passen.
Normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die Passungsübermaße beim Aufpressen sowie die betriebsbedingte Wärmeausdehnung aus. Für Anwendungen mit Standardpassungen und gleichmäßiger Erwärmung bietet diese Lagerluft eine ausgewogene Führung.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN sowie der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Sie deckt die Anforderungen klassischer industrieller Maschinenkonstruktionen passgenau ab.
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