SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,18 € | 60,41 € |
| 30 | 6,37 € | 57,22 € |
Das Rillenkugellager 306 von SKF bietet mit den Maßen 30x72x19 mm und integrierten Einfüllnuten eine belastbare Konstruktion für vorwiegend radiale Kräfte.
Das Rillenkugellager 306 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für industrielle Anwendungen. SKF fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 19 mm. Dank der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und der normalen Radiallagerluft eignet sich das Wälzlager für vielseitige rotierende Wellenführungen. Die offene Bauart ermöglicht die gezielte Schmierung über das umgebende Gehäuse.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 306 vor allem bei Anwendungen mit vorrangig radialen Kräften ein. Durch die Einfüllnuten im Außenring nimmt das Lager eine größere Anzahl an Wälzkörpern auf, was die radiale Tragfähigkeit unterstützt. Entsprechende Einsatzbereiche liegen in Lagerungsanordnungen mit hoher Radialbelastung. Da axiale Lasten bedingt durch die Nutform konstruktiv begrenzt bleiben sollten, dient dieses Bauteil bevorzugt Wellenführungen mit vorherrschender Radiallast.
Als offenes Lager besitzt das Modell keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauweise reduziert den inneren Reibungswiderstand und erlaubt den Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Für den Betrieb erfordert das Bauteil eine saubere Einbauumgebung sowie externe Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Fremdkörpern zu erschweren. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Umlaufschmierung mit Fett oder Öl.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Gesamtbreite von 19 mm besitzt das Bauteil genormte Hauptabmessungen. Diese Dimensionen erleichtern die Auslegung mechanischer Konstruktionen und vereinfachen den direkten Komponententausch bei Instandhaltungsarbeiten.
Einfüllnuten an den Laufbahnschultern erlauben das Einbringen zusätzlicher Wälzkörper in das Lager. Dadurch steigt die radiale Belastbarkeit im Vergleich zu nutenfreien Ausführungen. Die axiale Lastaufnahme ist konstruktionsbedingt auf niedrigere Werte begrenzt, weshalb die wirkenden Kraftrichtungen bei der Lagerauswahl zu beachten sind.
Da dieses Lager ohne herstellerseitige Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr extern über das Lagergehäuse. Je nach Einsatzfall kommen dafür Wälzlagerfette oder Schmieröle in Betracht. Eine externe Abdichtung der Gehäusebohrung schützt das System vor Schmiermittelverlust und eindringenden Verunreinigungen.
Bei normaler Radiallagerluft liegt das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im standardisierten Grundbereich. Diese Auslegung ist auf gängige Passungssituationen und Betriebstemperaturen abgestimmt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Für dieses Lager gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb ist zudem ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.
Die Angabe P0/PN (entsprechend ABEC 1) steht für die genormte Normaltoleranz bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie bildet den Industriestandard für den Großteil aller rotierenden Wellen im Maschinenbau und ermöglicht einen passenden Sitz auf standardisierten Wellen- und Gehäusepassungen.
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