SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,79 € | 185,98 € |
| 20 | 19,59 € | 176,18 € |
Das Rillenkugellager 6310 -2Z/VA228 von SKF ist ein einreihiges Hochtemperaturlager mit den Maßen 50x110x27 mm für thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6310 -2Z/VA228 von SKF ist für thermisch stark beanspruchte Industrieumgebungen konzipiert. Dieses einreihige Radialkugellager nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und besitzt manganphosphatierte Ringe sowie manganphosphatierte Wälzkörper. Durch den integrierten Graphitkäfig und die Sonderbefettung eignet sich die Einheit für einen extremen Temperaturbereich von -150 bis +350 Grad. Beidseitige Deckscheiben schützen den Innenraum vor groben Verunreinigungen.
Dieses Speziallager eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen herkömmliche Standardfette und Standardwerkstoffe thermisch an ihre Grenzen stoßen. Zu den typischen Einsatzfeldern gehören industrielle Anwendungen mit extremer Prozesswärme sowie Kältezonen zwischen -150 und +350 Grad. Die manganphosphatierten Oberflächen verbessern das Einlaufverhalten und mindern metallischen Kontakt. Dank der beidseitigen metallischen Abdeckung bleibt das Lagerinnere im Betrieb vor äußeren Partikeln geschützt, ohne zusätzliche Reibung wie bei berührenden Dichtungen zu erzeugen.
Bei starken Temperaturwechseln dehnen sich Welle und Lagerringe unterschiedlich schnell aus. Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft gleicht diese thermische Ausdehnung im Betrieb aus, sodass die Wälzkörper nicht verklemmen. In Verbindung mit dem Graphitkäfig, der als Festschmierstoff dient, bleibt die Drehbewegung auch bei hoher Temperatur erhalten. Die Ausführung besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut sowie die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 bei Abmessungen von 50 mm Bohrung, 110 mm Außen- und 27 mm Breite.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Hauptabmessungen definieren den passenden Bauraum an Welle und Gehäuse für die fachgerechte Montage.
Der zulässige Temperaturbereich dieser Ausführung reicht von -150 bis +350 Grad. Ermöglicht wird der Einsatz durch das Zusammenspiel aus hitzebeständigem Graphitkäfig, speziellem Schmierfett und manganphosphatierten Laufflächen. Standardausführungen mit gewöhnlichen Schmierstoffen versagen bei derart hohen thermischen Belastungen oder frieren bei extremer Kälte ein.
Die Kennzeichnung -2Z weist auf beidseitig integrierte Deckscheiben hin. Diese berührungsfreien Spaltdichtungen schirmen die Wälzkörper vor festen Schmutzpartikeln ab, ohne Reibungswiderstand oder Reibungswärme am Innenring zu erzeugen. Das ab Werk eingefüllte Sonderfett verbleibt geschützt im Innenraum des Lagers.
Bei Betriebstemperaturen von bis zu +350 Grad dehnen sich Innen- und Außenring thermisch aus. Eine gewöhnliche Lagerluft würde unter diesen Bedingungen rasch aufgebraucht, was zu mechanischen Verspannungen führen könnte. Das stark vergrößerte radiale Spiel stellt das notwendige Betriebsspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen auch unter extremer Hitzeeinwirkung sicher.
Die Manganphosphatierung erzeugt eine wirksame Schutzschicht auf den Oberflächen des Wälzlagers. Diese Beschichtung optimiert das Einlaufverhalten sowie die Notlaufeigenschaften bei Schmierstoffmangel und hemmt direkten metallischen Kontakt im Wälzkontakt. Zudem leistet sie einen Beitrag zum Schutz vor Korrosion unter fordernden Umgebungsbedingungen.
Der Käfig führt die einreihig angeordneten Wälzkörper präzise auf Abstand. Da Graphit hitzebeständig ist und schmierende Eigenschaften besitzt, unterstützt das Material die Schmierwirkung im Hochtemperaturbereich als Festschmierstoff. Im Vergleich zu Kunststoffen behält Graphit auch bei Temperaturen von bis zu +350 Grad seine Formstabilität.
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