NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,28 € | 670,40 € |
| 3 | 70,57 € | 635,11 € |
Das Rillenkugellager 6936 M von NSK kombiniert 180 mm Bohrungsdurchmesser mit einem Messingkäfig für platzsparende Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6936 M ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK, ausgelegt für radiale Traglasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen. Mit den Hauptabmessungen von 180 mm Innendurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und einer schmalen Breite von 33 mm bietet diese Bauform ein sehr flaches Querschnittsprofil bei großem Wellendurchmesser. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält das offene Lager seine Formstabilität unter Belastung. Konstruktionen mit groß dimensionierten Wellen nutzen diese Bauweise zur Reduzierung des Gehäusedurchmessers.
Der Einsatz erfolgt vor allem bei großen Wellendurchmessern mit begrenzt verfügbarem radialem Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich in allgemeinen Maschinenkonstruktionen mit schlanken Gehäuseabmessungen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, ist das Bauteil für Baugruppen mit externer Schmierstoffversorgung vorgesehen. Die Konstruktion nimmt Radialbelastungen auf und ermöglicht die Nachschmierung im laufenden Betrieb.
Der Käfig aus Messing führt die Wälzkörper geordnet zwischen den Laufbahnen von Innen- und Außenring. Messing trägt zur Dämpfung mechanischer Vibrationen bei und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das offene Wälzlager keinen integrierten Schutz vor Fremdpartikeln besitzt und daher wirksam über das Gehäuse abgedichtet werden sollte.
Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 33 mm entspricht dieses Wälzlager einer schmalen Bauform. Der zylindrische Außenring verfügt über keinen Flansch und keine Nut, wodurch sich das einreihige Bauteil bündig in standardisierte zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitigen Dichtscheiben oder Deckscheiben. Diese Bauart ermöglicht den ungehinderten Durchtritt von Schmiermitteln bei Ölbad- oder Zirkulationsschmierungen. Gleichzeitig lässt sich das Lager bei Bedarf von außen inspizieren und gezielt nachschmieren. Zum Schutz vor Verschmutzung muss das umgebende Maschinengehäuse über externe Dichtungen verfügen.
Ein Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und führt die Stahlkugeln auch bei dynamischen Belastungen vibrationsarm. Zudem eignet sich das Material für anspruchsvolle thermische Bedingungen. Im Zusammenspiel mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 ist diese Konstruktion für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Die Einstufung in P0, gleichbedeutend mit PN oder ABEC 1, bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für Innen- und Außenring. Für gewöhnliche industrielle Anwendungen im Maschinenbau bietet diese Genauigkeitsstufe eine verlässliche Passgenauigkeit bei wirtschaftlichen Beschaffungskosten.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werkseitige radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im nicht montierten Zustand. Nach dem Einpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel geringfügig durch die Aufweitung des Innenrings. Die Standardluft eignet sich für reguläre Betriebstemperaturen ohne außergewöhnlich starke Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser gehärtete Chromstahl besitzt eine hohe Druckfestigkeit und Verschleißfestigkeit. Er widersteht wiederkehrenden Überrollungen der Kugeln im Betrieb und dient einer gleichmäßigen Kraftübertragung im industriellen Einsatz.
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