SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 10,39 € | 197,28 € |
| 20 | 20,78 € | 186,89 € |
Das Rillenkugellager 6024 NR von SKF bietet mit 120 mm Bohrung und integriertem Sprengring eine montagefreundliche Lösung für kompakte Bauräume.
Dieses einreihige Wälzlager nimmt hohe radiale Lasten sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der SKF Explorer Ausführung, arbeitet die Konstruktion mit normaler Radiallagerluft. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufbahnen. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben lässt sich das Kugellager direkt in geschmierte Gehäusekonstruktionen einbinden.
Konstruktionen mit glatten, durchgehenden Gehäusebohrungen profitieren unmittelbar von dieser speziellen Bauform. Der Einbau empfiehlt sich besonders dann, wenn Gehäuseschultern aus Platzgründen entfallen müssen oder die axiale Fixierung konstruktiv vereinfacht werden soll. Mit den Hauptabmessungen von 120 mm Bohrungsdurchmesser, 192,9 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite nimmt das Lager beträchtliche Radialkräfte auf. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 eignet sich das Bauteil für genormte Lagersitze im industriellen Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet die Kombination aus einer Ringnut und dem darin sitzenden Sprengring am Außenring. Dieser Sprengring übernimmt die formschlüssige axiale Positionierung an der Gehäusewand, sodass aufwendige Gehäusedeckel oder separate Sicherungsbleche entfallen können. Da das Wälzlager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäusedichtung das Innere vor Schmutzeintrag. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen NR steht für eine Ringnut im Außenring samt eingesetztem Sprengring. Diese Konstruktion ermöglicht eine formschlüssige axiale Sicherung des Wälzlagers direkt in der Gehäusebohrung. Konstrukteure sparen dadurch axialen Bauraum ein, weil Gehäuseanschläge oder zusätzliche Wellenmuttern an dieser Stelle nicht zwingend erforderlich sind.
Das Kugellager verfügt über einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 192,9 mm sowie eine Breite von 28 mm. Diese Maße definieren den radialen Bauraumbedarf und ermöglichen den gezielten Austausch in bestehenden Antriebseinheiten mit genormten Passungsmaßen.
Dieses Modell besitzt die normale Radiallagerluft. Dieser Standardwert sorgt für ein ausgewogenes Betriebsspiel bei herkömmlichen Passungsauswahlen auf Welle und Gehäuse. Er verhindert übermäßige Vorspannung bei mittleren Betriebstemperaturen und unterstützt einen vibrationsarmen Rundlauf im Standardbetrieb.
Da die Bauform ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ausgeführt ist, müssen externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme den Schutz übernehmen. Diese offene Ausführung erlaubt dem Schmierstoff den ungehinderten Zugang zu den Wälzkörpern und dem Stahlblechkäfig.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne formstabil ausgelegt. Entscheidend für den dauerhaften Betrieb ist die Abstimmung des extern zugeführten Schmierstoffs auf die vorliegende Arbeitstemperatur.
Explorer Wälzlager von SKF zeichnen sich durch optimierte Innengeometrien und feiner bearbeitete Oberflächen der Laufbahnen aus. Die Wälzkörper aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl rollen reibungsarm ab, was den Schmierfilmaufbau begünstigt und zu einem ruhigen Laufverhalten im Dauereinsatz beiträgt.
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