SKF
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Das Rillenkugellager 6020 von SKF bietet mit 100 mm Bohrung und 150 mm Außendurchmesser eine Auslegung für vorwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6020 ist ein einreihiges Wälzlager in offener Bauform, das vor allem radiale Kräfte und axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, verfügt diese Ausführung über einen Stahlblechkäfig. Mit den Hauptabmessungen 100 mm Innen- und 150 mm Außendurchmesser bei 24 mm Breite eignet sich das Lager für den Einbau in Wellensysteme von Industriegetrieben und Elektromaschinen. Die Explorer-Ausführung von SKF verbindet eine erhöhte Maßgenauigkeit der Klasse P6 mit normaler Laufgenauigkeit.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Rillenkugellager 6020 in Antriebssträngen, Getrieben und Elektromotoren, bei denen Wellen mit 100 mm Durchmesser gelagert werden. Da das Lager offen ausgeführt ist, arbeitet es in ölgeschmierten oder fettversorgten Gehäusen mit bauseitiger Abdichtung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Bauform erlaubt hohe Drehzahlen bei gleichzeitig gleichmäßiger Kraftübertragung entlang beider Lagerringe.
Die Ausführung kombiniert eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer normalen Laufgenauigkeit PN. Diese Abstimmung erleichtert das exakte Fügen auf der Welle sowie im Gehäusesitz und unterstützt die Maßhaltigkeit der Baugruppe. Da keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben vorhanden sind, gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Gleichzeitig müssen Gehäusekonstruktionen vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit schützen. Die normale Radiallagerluft bietet den passenden Spielraum für gängige Betriebstemperaturen.
Die Bohrung beträgt exakt 100 mm, der Außendurchmesser misst 150 mm und die Baubreite liegt bei 24 mm. Durch diese standardisierten Maße passt das Lager in entsprechende zylindrische Lagersitze. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus, was einen bündigen Einbau in glatte Gehäusebohrungen ermöglicht.
Das Lager besitzt ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben. Schmieröle oder Fette erreichen die Wälzkörper dadurch direkt und ohne Reibungswiderstand durch Dichtlippen. Um ein Austreten des Schmierstoffs sowie das Eindringen von Schmutz zu verhindern, erfordert diese Bauart jedoch externe Dichtelemente am Lagergehäuse.
Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Der Werkstoff 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Belastbarkeit dem jeweiligen Einsatzbereich der Anlage entspricht.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Spiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Sie gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen sowie geringe elastische Verformungen im Betrieb aus. Für gängige Passungskombinationen und Standardbetriebsbedingungen stellt diese Lagerluft einen gleichmäßigen Rundlauf ohne unerwünschte Verspannungen bereit.
Die Toleranzklasse P6 weist auf eine engere Maßtoleranz hin als die Grundklasse PN. Während die Laufgenauigkeit im Standardbereich PN liegt, sind die Außen- und Innenmaße enger gefasst. Dies unterstützt einen präzisen Sitz auf der 100-mm-Welle sowie im Gehäuse und verbessert die Reproduzierbarkeit bei Reparaturen.
SKF stattet dieses Wälzlager mit einem Stahlblechkäfig aus. Dieser Käfig führt die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Durch das geringe Eigengewicht des Blechkäfigs bleiben die Trägheitskräfte auch bei wechselnden Drehzahlen gering.
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