SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 6306 TN9/C4 von SKF bietet 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser sowie erhöhte C4-Lagerluft mit leichtem Polyamidkäfig.
Das Rillenkugellager 6306 TN9/C4 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit den Hauptabmessungen von 30 mm Bohrungsdurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite nimmt diese Ausführung primär radiale sowie moderate axiale Belastungen auf. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich das Wälzlager in genormte Gehäusebohrungen der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 ein. Die offene Bauform ermöglicht eine direkte Schmierung im Einbauzustand.
Konstruktionen mit merklichen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse stellen typische Anforderungen an diese Ausführung. Die vergrößerte radiale Lagerluft C4 wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, falls sich der Innenring durch Erwärmung stärker ausdehnt als der Außenring. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad, was den Einsatz in thermisch beanspruchten Lagerungen des Maschinenbaus unterstützt.
Der verbaute Polyamidkäfig (Kurzzeichen TN9) führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht und unterstützt einen leisen Lauf. Zusammen mit der stark vergrößerten Lagerluft C4 ist die Ausführung für Einbaufälle mit festen Passungen oder thermischen Lastwechseln ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, dient eine bauseitige Gehäuseabdichtung der Abschirmung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 19 mm. Das einreihige Kugellager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt weder Nut noch Flansch am Außenring, wodurch es sich bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Das Kürzel TN9 kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und unterstützt eine geräuscharme Führung der Wälzkörper im Betrieb. Durch das elastische Werkstoffverhalten trägt der Käfig zur Dämpfung dynamischer Belastungen bei.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über der Stufe C3 liegt. Sie dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn feste Presspassungen das Spiel verengen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Sie können je nach Konstruktion Schmieröl oder Wälzlagerfett verwenden. Die Schmiermittelversorgung sowie die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit müssen vollständig über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen.
Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird durch den verbauten Polyamidkäfig sowie den Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) begrenzt. Innerhalb dieses Rahmens behalten die Komponenten ihre geometrische Formstabilität und mechanische Belastbarkeit im Dauerbetrieb.
Das Lager ist nach der Normaltoleranz P0 bzw. PN gefertigt, was der Toleranzklasse ABEC 1 entspricht. Diese Ausführung erfüllt die gängigen Genauigkeitsanforderungen im klassischen Maschinenbau und ermöglicht eine passgenaue Montage auf standardmäßig tolerierten zylindrischen Wellen und in entsprechenden Gehäusesitzen.
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