SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,80 € | 110,19 € |
| 20 | 11,59 € | 104,40 € |
Das Rillenkugellager 6312 -2Z/C3LHT23 mit den Maßen 60x130x31 mm verbindet berührungslose Deckscheiben mit C3-Lagerluft und temperaturfestem Sonderfett für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6312 -2Z/C3LHT23 von SKF nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und 31 mm Breite bietet dieses Kugellager eine robuste Bauweise. Dank der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 passt das Bauteil zuverlässig in genormte Gehäuse und auf standardisierte Wellen. Die Kombination aus Stahlblechkäfig und präzise geführten Wälzkörpern unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im kontinuierlichen Betrieb.
Dieses Wälzlager kommt vor allem in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen zum Einsatz, bei denen thermische Einflüsse auftreten. Durch die werkseitige Befettung mit dem Sonderfett LHT23 ist die Komponente für einen Temperaturbereich von +25 bis +145 Grad ausgelegt. Die beidseitigen Deckscheiben aus Blech halten Schmutzpartikel fern und bewahren den Schmierstoff im Lagerinneren. Konstruktionen mit höheren Drehzahlen profitieren von dem berührungslosen Dichtungsprinzip ohne zusätzliche Reibungsverluste.
Bei der Auslegung der Lagerstelle empfiehlt sich die Berücksichtigung der leicht erhöhten Radiallagerluft C3. Diese Ausführung kompensiert betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle sowie Verengungen durch feste Passungssitze, ohne dass das Lager verspannt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper stabil. Die beidseitige 2Z-Blechabdeckung unterstützt einen wartungsarmen Betrieb, da kein Nachschmieren erforderlich ist. Eine fachgerechte Montage ohne direkte Schläge schont die Laufbahnen des 100Cr6-Stahls.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, was den Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert. Diese Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusekonstruktionen.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech. Im Gegensatz zu berührenden Gummidichtungen bilden diese Scheiben einen engen Dichtspalt. Sie schützen das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen und halten das Schmierfett zurück, ohne durch zusätzliche Reibung ein hemmendes Drehmoment oder übermäßige Wärme zu erzeugen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf ein größeres radiales Spiel gegenüber der Normalausführung hin. Dieser Spielraum verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder stramme Einbausitze den Innenring aufweiten. Das Lager behält dadurch auch unter thermischer Belastung seine freie Drehbewegung bei.
Das werkseitig eingefüllte Sonderfett LHT23 ist für einen Betriebsbereich von +25 bis +145 Grad spezifiziert. Es behält bei diesen erhöhten Betriebstemperaturen seine Schmierfähigkeit und schützt die Laufbahnen wirksam vor Verschleiß. Durch die beidseitigen Deckscheiben wird ein vorzeitiger Schmierstoffaustritt aus dem Wälzraum vermieden.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Stahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Zur präzisen Führung der Wälzkörper dient ein leichter Stahlblechkäfig, der für industrielle Dauerbelastungen ausgelegt ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, was im amerikanischen Raum der Klassifizierung ABEC 1 gleichkommt. Dies bezeichnet die genormte Standardgenauigkeit für den allgemeinen Maschinenbau und trägt zu gleichmäßigen Rundlaufeigenschaften sowie standardisierten Passmaßen beim Austausch der Wälzlager bei.
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