TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,11 € | 40,09 € |
| 35 | 4,21 € | 37,99 € |
Das Rillenkugellager 6407 von TIMKEN bietet mit den Maßen 35x100x25 mm eine belastbare Wälzlagerlösung für vorwiegend radiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6407 fungiert als klassisches Wälzlager für industrielle Konstruktionen. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm weist das Lager einen ausgeprägten Materialquerschnitt auf. Sowohl Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein solider Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb. Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure nutzen dieses Lager bevorzugt bei Wellenlagerungen, an denen bezogen auf den Innendurchmesser hohe radiale Belastungen auftreten. Neben vorrangigen Radialkräften nimmt die Geometrie der Laufbahnen auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut lässt sich das Bauteil präzise in glatte Gehäusebohrungen einpassen.
Da diese Ausführung ohne Dichtscheiben konstruiert ist, eignet sie sich speziell für öl- oder fettgeschmierte Bauräume innerhalb geschlossener Maschinengehäuse. Der Verzicht auf Dichtlippen verhindert Reibungsverluste und minimiert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich. Die normale Radiallagerluft sorgt für einen ausgeglichenen Lauf bei standardisierten Wellen- und Gehäusepassungen.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 25 mm. Die Maßverhältnisse zeichnen sich durch einen vergleichsweise großen Außendurchmesser aus. Gefertigt sind Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die offene Bauform ohne schleifende Dichtscheiben reduziert das Reibmoment auf ein Minimum und ermöglicht eine freie Durchströmung mit Schmiermitteln. Sie kommt primär in gekapselten Gehäusen zum Einsatz, bei denen Schmieröl oder Schmierfett von außen zugeführt wird. Eine externe Dichtung schützt das Lager vor Partikeln.
Die normale Radiallagerluft definiert das werkseitige radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor dem Einbau. Sie gleicht die geringfügige Verengung aus, die beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle entsteht. Für gewöhnliche Betriebstemperaturen und Standardpassungen unterstützt diese Ausführung einen gleichmäßigen Lauf.
Der zulässige Betriebsbereich für das Rillenkugellager 6407 liegt zwischen -20 und +120 Grad. Bis zu diesem Grenzwert behalten der Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig ihre Maßhaltigkeit. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf diesen thermischen Rahmen abgestimmt sein.
Das Lager nimmt in erster Linie radiale Kräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die tiefen Rillen im Innen- und Außenring trägt das Bauteil zusätzlich moderate Axialkräfte in beide Richtungen. Reine Radial- und kombinierte Axialbelastungen lassen sich damit gleichermaßen abdecken.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und führt sie in gleichmäßigen Abständen über den Umfang der Laufbahn. Dies verhindert eine gegenseitige Reibung der Kugeln und verringert die Geräuschentwicklung. Das gestanzte Blech zeichnet sich zudem durch ein geringes Eigengewicht aus.
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