NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,40 € | 311,64 € |
| 5 | 32,81 € | 295,23 € |
Das Rillenkugellager 6926 von NSK bietet mit 130 mm Bohrung und 180 mm Außendurchmesser eine platzsparende Lagerung für überwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6926 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK für Wellendurchmesser von 130 mm. Charakteristisch für diese Bauform ist der geringe Querschnitt im Verhältnis zur großen Bohrung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion vor allem radiale Kräfte sowie moderate Axialkräfte auf. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt es sich flexibel in bestehende Schmierkreisläufe integrieren. Durch die normale Radiallagerluft eignet es sich für präzise geführte Wellen bei gleichmäßigen Betriebstemperaturen.
Konstrukteure wählen das Rillenkugellager 6926 bevorzugt bei beengten radialen Bauraumverhältnissen und großen Wellendurchmessern. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Getriebebau, in Industrieantrieben sowie in Dreh- oder Schwenkvorrichtungen. Durch die offene Bauform gelangt das Schmiermittel der umgebenden Baugruppe ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und bleibt formstabil über einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Bei höheren Drehzahlen unterstützt der zylindrische Außenring einen festen Gehäusesitz.
Weil dieses Rillenkugellager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft ist auf standardisierte Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt, sodass im Betrieb ein definiertes Betriebsspiel erhalten bleibt. Mit der genormten Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt das Lager gängige Industriekriterien für Laufruhe und Rundlauf. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Schmierstoffversorgung über Ölbad oder Fettumlauf gesichert ist und die Anschlussteile exakt fluchten.
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 24 mm weist das Wälzlager ein schmales Querschnittsprofil auf. Dies ermöglicht eine kompakte Konstruktion bei gleichzeitig großem Wellendurchmesser. Der Außenring ist zylindrisch und ohne Flansch oder Nut ausgeführt.
Ohne werkseitige Dicht- oder Deckscheiben liegen Wälzkörper und Laufbahnen frei. Das Lager wird extern geschmiert, beispielsweise über Ölnebel oder Tauchschmierung. Zudem reduziert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Reibungswiderstand und ermöglicht eine freie Schmiermittelzirkulation im Lagergehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper und Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der geführte Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Einsatz ist zudem die thermische Beständigkeit des genutzten Schmierstoffs maßgeblich.
Das interne radiale Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern entspricht im Auslieferungszustand der Normalluft. Es ist so dimensioniert, dass sich nach dem Aufpressen auf die Welle unter üblichen Betriebs- und Wärmebedingungen ein ruhiger Lauf ohne unzulässige Verspannung einstellt.
Ein leichter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung während der Rotation. Er eignet sich für Standarddrehzahlen, Industrieöle sowie Fette und trägt zum geringen Gesamtgewicht der Lagerung bei.
Die Fertigung erfolgt in Toleranzklasse P0 (entspricht Normaltoleranz PN bzw. ABEC 1). Diese Einstufung definiert die zulässigen Abweichungen von Maß-, Form- und Laufgenauigkeit nach internationalen Wälzlagernormen für den industriellen Maschinenbau.
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