TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,02 € | 38,55 € |
| 35 | 4,06 € | 36,51 € |
Das Rillenkugellager 6214 von TIMKEN bietet als offenes Wälzlager mit den Maßen 70x125x24 mm reibungsarme Laufeigenschaften für hohe Drehzahlen.
Das Rillenkugellager 6214 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses einreihige Lager durch einen Stahlblechkäfig und die normale Lagerluft aus. Mit einer 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite eignet sich das Bauteil für gleichmäßige Drehbewegungen in industriellen Umgebungen. Das offene Fabrikat von TIMKEN ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden das Rillenkugellager 6214 bevorzugt im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebekonstruktionen mit kontinuierlicher Ölschmierung. Da die Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Dies begünstigt Anwendungen mit höheren Drehzahlen, bei denen eine effektive Wärmeabfuhr über das umgebende Schmiermedium gefordert ist. Voraussetzung für den Einsatz ist ein sauberes Gehäuseumfeld, das das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit von außen verhindert.
Die offene Ausführung des Lagers ermöglicht den flexiblen Einsatz externer Schmierkonzepte wie Umlaufschmierung oder Ölbad. Ohne schleifende Dichtlippen bleibt das Reibmoment gering, was die Erwärmung im Betrieb reduziert. Beim Einbau unterstützt die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) in Verbindung mit der normalen Radiallagerluft eine saubere Führung der Welle bei herkömmlichen Passungsauslegungen. Eine sachgerechte Gehäuseabdichtung beugt vorzeitigem Verschleiß durch eindringende Fremdkörper vor.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 24 mm folgt das Lager der genormten metrischen Reihe. Das einreihige Bauteil passt in entsprechende Gehäuse und auf zylindrische Wellen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt.
Offene Wälzlager enthalten ab Werk keine integrierte Schmierfettfüllung. Sie müssen daher bei der Montage oder über das umgebende System mit Schmieröl oder Schmierfett versorgt werden. Diese Bauweise erlaubt eine freie Wahl des Schmierstoffs passend zu den Betriebsbedingungen der jeweiligen Anlage.
Normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist für Standardpassungen und mittlere Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach der Montage auf der Welle verbleibt ausreichend Radialspiel für den freien Lauf der Kugeln.
Zwischen -20 und +120 Grad Celsius bleibt das Lager formstabil. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig eignen sich für diese thermische Spanne. Entscheidend für die reale Einsatzgrenze ist der gewählte Schmierstoff, der auf die Betriebstemperatur abgestimmt sein muss.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standard-Fertigungsgenauigkeit für industrielle Wälzlager hinsichtlich Rundlauf und Maßhaltigkeit. Sie deckt die Anforderungen herkömmlicher Maschinenkonstruktionen ab, ohne dass Sonderpassungen an Welle oder Gehäuse erforderlich sind.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das vermindert Reibung und Geräuschentwicklung. Das Bauteil ist vibrationsfest und für den Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
The Timken Company
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