TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,62 € | 30,69 € |
| 35 | 3,24 € | 29,07 € |
Das Rillenkugellager 6213 von TIMKEN ist ein einreihiges, offenes Wälzlager mit 65 mm Bohrung für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6213 ist ein klassisches Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieses Lager stammt von TIMKEN und verfügt über die Hauptabmessungen 65 mm Innen- sowie 120 mm Außendurchmesser bei einer Breite von 23 mm. Als einreihige Ausführung nimmt das Wälzlager vor allem radiale Belastungen auf, führt die Welle präzise und nimmt gleichzeitig moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Mit seiner Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet es sich für standardisierte Maschinenbaugruppen.
Diese Bauform findet vorrangig in Wellenlagerungen, Achsantrieben und rotierenden Baugruppen Verwendung. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, kann Schmierstoff ungehindert zirkulieren. Der Einbau erfolgt bevorzugt in geschlossenen Gehäusen, in denen externe Dichtungen wie Wellendichtringe den Eintritt von Schmutz und Feuchtigkeit verringern. Die thermische Beständigkeit ist für einen Bereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die offene Konstruktion ermöglicht die direkte Schmierung über ein zentrales Schmiersystem oder ein Ölbad. Ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, führt das Lager die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand durch die Laufbahn. Die normale Radiallagerluft sorgt im Betrieb bei üblichen Passungswahlen und Standard-Betriebstemperaturen für ein ausgewogenes Lagerspiel. Beim Einbau entfällt der Reibungswiderstand integrierter Dichtlippen, was thermische Verluste im Betrieb reduziert und eine direkte Nachschmierung ermöglicht.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 23 mm auf. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese Maße entsprechen der gängigen Bauform 6213 und ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Lageraufnahmen.
Ein offenes Lager besitzt keine werkseitig integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Das Schmiermittel gelangt somit direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Diese Variante erfordert allerdings ein Gehäuse mit eigener externer Abdichtung, um das Eindringen von Partikeln oder Flüssigkeiten während des Betriebs zu verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Temperaturen ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Schmieröls sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Spezifikation zu diesen Einsatzgrenzen passt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne Radialspiel im unmontierten Grundzustand. Sie dient dazu, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und bei normalen Betriebstemperaturen frei dreht, ohne durch thermische Ausdehnung mechanisch verspannt zu werden.
TIMKEN stattet diese Variante mit einem geführten Stahlblechkäfig aus. Dieses Bauteil führt die Wälzkörper präzise durch die Laufbahn des Innen- und Außenrings. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Gewicht sowie eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber gängigen Industrieölen und Schmierfetten aus.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN (äquivalent zu ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen. Sie ermöglicht eine verlässliche Passgenauigkeit bei standardisierten Wellen- und Gehäusesitzen im klassischen Maschinenbau.
The Timken Company
4500 Mount Pleasant St NW, OH 44720 North Canton, USA
info@timken.com, https://www.timken.com/contact-general/