FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,59 € | 87,35 € |
| 30 | 9,19 € | 82,75 € |
Das Rillenkugellager 6207 -MA-C3 von FAG bietet mit 35x72x17 mm, Messing-Massivkäfig und C3-Lagerluft eine solide Lösung für anspruchsvolle radiale Belastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6207 -MA-C3 stammt von FAG und dient vorrangig der Aufnahme radialer Kräfte sowie moderater axialer Belastungen in beiden Richtungen. Durch die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich das offene Lager für Konstruktionen mit externer Schmierstoffversorgung. Es besitzt keine integrierte Dichtung und lässt Schmierölen oder Schmierfetten ungehinderten Zugang zu den Wälzkörpern.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem in Maschinen mit gleichmäßiger Schmierung und höheren thermischen oder mechanischen Anforderungen. Der Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau mit höheren dynamischen Belastungen. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut gefertigt ist, fügt sich das Wälzlager unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Die Nachsetzzeichen kennzeichnen zwei entscheidende Konstruktionsmerkmale für besondere Betriebsbedingungen. Das Kürzel MA steht für einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der für Schwingungen und Beschleunigungen ausgelegt ist. Die Kennzeichnung C3 weist eine leicht erhöhte Radiallagerluft aus. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im laufenden Betrieb oder stramme Passungen der Ringe aus, ohne dass die Wälzkörper verspannen.
Die Hauptabmessungen betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Baubreite. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben für die Baureihe 6207. Durch die zylindrische Bohrung und den glatten Außenring lässt sich das Wälzlager auf Standardwellen montieren.
Die Kennzeichnung MA definiert einen spanend gefertigten Messing-Massivkäfig, der am Außenring geführt wird. Diese Käfigausführung nimmt mechanische Belastungen wie Stöße oder Drehmomentschwankungen auf und bleibt auch bei höheren Beanspruchungen formstabil.
Das Kürzel C3 signalisiert eine radial größere Lagerluft als bei der Normalausführung. Das zusätzliche Radialspiel trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring nicht verspannt. Zudem kompensiert es das radiale Zusammendrücken, das durch feste Presspassungen auf der Welle entsteht.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der Wärmestabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Messingkäfigs. Bei der Auslegung müssen Sie darauf achten, dass der verwendete externe Schmierstoff diesen thermischen Bereich ebenfalls abdeckt.
Da dieses Bauteil ohne werkseitige Dichtscheiben ausgeführt ist, besitzt es keine initiale Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäuse, beispielsweise über ein Ölbad, einen Schmierstoffkreislauf oder regelmäßiges Nachfetten. Zudem schützt eine externe Gehäusedichtung das Lagerinnere vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN nach DIN- und ISO-Vorgaben, was im US-Standard ABEC 1 entspricht. Dies stellt die standardisierte Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufruhe im industriellen Maschinenbau dar und genügt den Anforderungen der meisten Wellenlagerungen.
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