FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,80 € | 110,12 € |
| 20 | 11,59 € | 104,33 € |
Das Rillenkugellager 6412 -C3 von FAG Wälzlager bietet 60 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser sowie vergrößerte Radiallagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6412 -C3 ist ein einreihiges Radialkugellager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es verfügt über einen Stahlblechkäfig und besteht aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtungen handelt, eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen mit externer Gehäuseabdichtung und gezielter Schmierstoffzufuhr. Durch die Maße 60x150x35 mm nimmt die Bauform sowohl radiale als auch moderate axiale Kräfte auf.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Wälzlager vor allem in Getrieben, Industrieantrieben oder allgemeinen Maschinenbaugruppen mit zylindrischen Wellensitzen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine freie Schmiermittelzirkulation im Gehäuse durch Öl oder Fett. Dank des weiten Einsatzbereichs von -20 bis +150 Grad eignet sich die Komponente auch für thermisch anspruchsvolle Bedingungen. Die genormten Hauptabmessungen erleichtern zudem den Austausch bei Reparaturen sowie die Einbindung in bestehende Konstruktionen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser interne Spielraum zwischen Laufbahn und Kugeln gleicht thermische Dehnungen im laufenden Betrieb aus, wenn Innen- und Außenring unterschiedliche Temperaturen annehmen. Zudem beugt das C3-Lagerspiel einem Klemmen bei festen Passungen auf Welle oder Gehäuse vor. Das offene Lager erfordert eine saubere Einbauumgebung. Ein zusätzlicher Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über das umgebende Gehäuse.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 35 mm auf. Die Bauform besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Ringnut. Wälzkörper und Ringe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, geführt durch einen Stahlblechkäfig.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Bewegungsspielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht Maßveränderungen aus, wenn sich Bauteile im Betrieb erwärmen oder feste Passungen montiert sind. Dies unterstützt einen leichten Lauf unter thermischer Last.
Nein, es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Schmierstoffe gelangen so ungehindert an die Laufbahnen, erfordern jedoch eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen. Diese Bauart eignet sich für Systeme mit Ölumlauf oder Nachschmiereinrichtungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl der durchgehärtete Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig sind für diese Spanne ausgelegt. Für den Betrieb muss das gewählte Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt werden.
Die Maß- und Laufgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, vergleichbar mit ABEC 1. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht einen passgenauen Einbau auf normgerecht bearbeiteten Wellen und Lagersitzen.
Typische Einsatzgebiete sind Industrieantriebe, stationäre Getriebe und schwere Maschinenkomponenten. Durch die breite Bauform nimmt das Lager radiale Lasten auf. Anwender setzen es bevorzugt in geschützten Getrieberäumen ein, in denen eine kontinuierliche Schmiermittelversorgung gegeben ist.
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