FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,74 € | 14,06 € |
| 25 | 1,48 € | 13,32 € |
| 50 | 2,21 € | 12,59 € |
Das Rillenkugellager 16008 -C3 von FAG Wälzlager bietet mit 40x68x9 mm eine schmale Bauform mit erhöhter Lagerluft für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 16008 -C3 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verbindet diese Ausführung von FAG Wälzlager Formstabilität mit geringem Bauraumbedarf. Durch die schmale Bauart eignet sich das Bauteil gezielt für Konstruktionen mit begrenztem axialen Einbauraum. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften im Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Radialkugellager bevorzugt für Lagerungsstellen mit begrenztem Bauraum, bei denen breitere Lager nicht montiert werden können. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, lässt sich das Lager direkt in geschlossene Gehäuse mit bestehendem Schmierstoffkreislauf integrieren. Die offene Bauweise erleichtert zudem die gezielte Nachschmierung und verringert das Reibungsmoment im Vergleich zu berührend dichtenden Varianten.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Dauerbetrieb aus, ohne dass die Kugeln verspannen. Ebenso kompensiert die C3-Luft das radiale Zusammenziehen, wenn der Innenring mit einer festen Übermaßpassung auf die Welle gepresst wird. Bei der Fertigungstoleranz entspricht das Modell der Standardklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Baubreite von 9 mm. Diese schmale Geometrie spart axialen Einbauraum ein und erlaubt kompakte Lageranordnungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radialluft als bei der Standardausführung. Sie wird gewählt, wenn Betriebstemperaturen bis +150 Grad zu thermischen Gefügeausdehnungen führen oder feste Wellenpassungen den Innenring radial aufweiten. Das verbleibende Betriebsspiel wirkt einem frühzeitigen Klemmen der Wälzkörper entgegen.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben. Sie laufen mit geringem Reibungswiderstand und eignen sich für Umgebungen, in denen das Maschinengehäuse selbst vor Schmutz schützt und die Schmierstoffversorgung über ein externes Ölbild oder eine zentrale Fettversorgung erfolgt.
Dank der Ausführung mit Stahlblechkäfig und Wälzkörpern aus 100Cr6-Wälzlagerstahl deckt das Modell einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen thermischen Bereich ebenfalls abdeckt.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Qualitätsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie bei industriellen Reparaturfällen normgerecht ab.
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