NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,79 € | 451,88 € |
| 5 | 47,56 € | 428,11 € |
Das Rillenkugellager 6320 MC3 von NSK bietet mit 100x215x47 mm Maßen und C3-Lagerluft ruhigen Lauf bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das Rillenkugellager 6320 MC3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von NSK für industrielle Aufgabenstellungen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Zusatzbelastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung über das umgebende System. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich das Bauteil für thermische Anforderungen im industriellen Umfeld.
Dieses Wälzlager kommt in industriellen Konstruktionen mit vorwiegend radialer Beanspruchung zum Einsatz. Die Baugröße mit 100 mm Bohrungsdurchmesser und 215 mm Außendurchmesser bietet sich an, wenn stabile Lagerungsanordnungen mit gleichmäßigem Lauf benötigt werden. Da der Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut gefertigt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen montieren. Durch die offene Bauform eignet sich das Lager insbesondere für Systeme mit zentraler Umlaufschmierung oder Ölbadbetrieb.
Das Nachsetzzeichen MC3 verweist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Dieser vergrößerte interne Spielraum gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. Entsteht im Dauerbetrieb Wärme oder führt ein fester Sitz auf der Welle zur radialen Ringaufweitung, trägt die C3-Lagerluft dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden. In der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entspricht das Bauteil gängigen Maßvorgaben für Standardanwendungen im Maschinenbau.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 47 mm. Es besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Befestigungsnut und eignet sich für entsprechende Passsitze auf Industriewellen.
C3 kennzeichnet eine vergrößerte interne Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Bei festen Passungen oder hohen Betriebstemperaturen dehnt sich der Innenring oft stärker aus als der Außenring. Das vergrößerte Lagerspiel trägt dazu bei, dass die Wälzkörper frei abrollen und keine unzulässige Vorspannung im Lager entsteht.
Da dieses Modell keine werkseitigen Dichtungen aufweist, gelangt das Schmiermittel direkt an Kugeln und Laufbahnen. Der Schmierstoff muss über das Gehäuse zugeführt werden, beispielsweise über eine Ölschmierung oder regelmäßiges Nachfetten. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln.
Der Hersteller spezifiziert einen zulässigen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt in diesem Temperaturfenster formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für die tatsächlich im Gehäuse herrschenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Das Lager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Einstufung definiert die Maß- und Rundlauftoleranzen der Ringe und genügt den üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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