NKE
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Das Rillenkugellager 61852 -M von NKE Steyr kombiniert 260 mm Bohrung mit schlankem Querschnitt und stabilem Messingkäfig für kompakte Großlagerungen.
Das Rillenkugellager 61852 -M ist ein einreihiges Wälzlager mit besonders schmalem Querschnitt. Mit einem Innendurchmesser von 260 mm und einem Außendurchmesser von 320 mm beansprucht dieses Dünnringlager bei einer Breite von lediglich 28 mm minimalen radialen Bauraum. Es nimmt vorwiegend radiale Lasten auf, stützt durch tiefe Laufrillen im Innen- und Außenring aber auch beidseitig wirkende Axialkräfte ab. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine hohe Beständigkeit.
Konstrukteure greifen auf diese Baugröße zurück, wenn große Wellendurchmesser bei gleichzeitig sehr beengten Einbauverhältnissen gelagert werden müssen. Einsatzbereiche finden sich vor allem bei groß dimensionierten Lagerungen mit geringem radialem Bauraum. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, läuft das Bauteil reibungsarm im Schmiersystem der umgebenden Konstruktion. Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch das Lager den thermischen Anforderungen anspruchsvoller Industrieanwendungen standhält.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den Käfig aus Messing, der die Kugeln präzise führt. Der Werkstoff Messing widersteht Beschleunigungen sowie Vibrationen und eignet sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützt die Einheit einen gleichmäßigen Lauf. Bei der Konstruktion ist auf eine wirksame externe Gehäusedichtung sowie eine geregelte Fett- oder Ölversorgung zu achten, um die offenen Wälzkörper vor Schmutzeintrag zu bewahren.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 260 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Breite von 28 mm. Durch den geringen Querschnittsunterschied zwischen Innen- und Außenring zählt es zur Gruppe der Dünnringlager, die besonders platzsparende Konstruktionen bei großen Wellendurchmessern ermöglichen.
Das Kurzzeichen -M kennzeichnet die Ausführung mit einem massiven Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch hohe Formstabilität und mechanische Belastbarkeit aus. Der Käfig führt die Wälzkörper bei dynamischen Beanspruchungen oder höheren Betriebstemperaturen präzise in den Laufbahnen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Konstruktionsform minimiert das innere Reibungsmoment und gestattet die freie Zirkulation von Betriebsöl oder Schmierfett aus dem umgebenden Maschinengehäuse. Der Anwender muss die Lagerstelle über externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe gegen Schmutz und Feuchtigkeit absichern.
Die spezifizierte Einsatztemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die Wärmebeständigkeit des Messingkäfigs decken diesen Bereich vollständig ab. Für den verlässlichen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die ohne gesondertes Nachsetzzeichen auskommt. Diese Standard-Lagerluft ist für übliche Passungswahlen auf Welle und Gehäuse ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring das Betriebsspiel unzulässig verringern.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die herstellungsbedingten Maß- und Laufgenauigkeiten nach internationalen Wälzlagernormen. Sie genügt für den überwiegenden Teil aller industriellen Maschinenanwendungen und setzt präzise bearbeitete Lagersitze auf der Welle sowie im Gehäuse voraus.
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