FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,39 € | 26,37 € |
| 25 | 2,78 € | 24,98 € |
| 50 | 4,17 € | 23,60 € |
Das Rillenkugellager 6308 -C-C4 von FAG Wälzlager bietet mit 40x90x23 mm und erhöhter C4-Lagerluft gezielten Spielraum bei thermischen Dehnungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6308 -C-C4 von FAG Wälzlager dient der Aufnahme radialer sowie axialer Führungskräfte in beide Richtungen. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht dieses Wälzlager den Standardabmessungen der Baureihe 6308. Seine Besonderheit liegt in der radialen Lagerluft C4, die über dem gewöhnlichen Betriebsspiel liegt. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Variante gezielt, wenn Wellen und Gehäuse während des Betriebs deutliche Temperaturunterschiede aufweisen.
Dieses Rillenkugellager kommt typischerweise in rotierenden Lagerungen zum Einsatz, die starken Wärmeeinflüssen unterliegen. Da sich Werkstoffe unter Wärmeeinwirkung ausdehnen, gleicht der vergrößerte interne Freiraum der C4-Klasse Maßänderungen zwischen Innenring und Außenring aus. Dies wirkt einem Klemmen der Wälzkörper bei Erwärmung der Welle entgegen. Zudem nimmt das Lager kombinierte Lasten auf, sodass Radialkräfte zuverlässig aufgenommen und axiale Lagekräfte der Welle sicher abgestützt werden.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine radiale Lagerluft hin, die größer als die Standardluft und größer als die Zwischenstufe C3 ausfällt. Diese Ausführung gelangt zum Einsatz, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten oder den Außenring einschnüren. Auch ausgeprägte Temperaturgradienten zwischen Welle und Umgebung erfordern dieses vergrößerte Spiel, damit im Dauerbetrieb das notwendige Restspiel erhalten bleibt. Bei gewöhnlichen Betriebstemperaturen ohne nennenswerte thermische Dehnungen empfiehlt sich hingegen eine engere Lagerluftklasse.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm definiert das Lager den benötigten Einbauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussteile auf Maßhaltigkeit, um Verspannungen im Betrieb vorzubeugen.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt dieses Bauteil primär radiale Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen überträgt es zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen. Bei kombinierten Belastungen führt das Lager die Welle axial und hält gleichzeitig radialen Belastungen im Dauereinsatz stand.
Die Ausführung C4 bietet ein größeres radiales Spiel als die Normalausführung oder C3. Konstrukteure nutzen diese Klasse, wenn im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die Wärme dehnt sich der Innenring stärker aus, was bei Normalspiel zu Verspannungen führen könnte.
Ein fester Presssitz auf der Welle dehnt den Innenring auf, während ein strammer Gehäusesitz den Außenring zusammendrückt. Beide Effekte verringern das anfängliche Lagerspiel nach der Montage. Die vergrößerte C4-Luft trägt dazu bei, dass nach dem Einbau ausreichend Betriebsspiel verbleibt, damit die Wälzkörper ungehindert abrollen können.
Einreihige Rillenkugellager bestehen aus einem Außenring, einem Innenring und dem geführten Kugelsatz in ununterbrochenen Laufrillen. Diese Konstruktion begünstigt geringe Reibung und ruhigen Lauf bei hohen Drehzahlen. Die Bauweise macht dieses Radialwälzlager zu einer vielseitigen Komponente für rotierende Antriebskonzepte.
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