FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,74 € | 13,91 € |
| 50 | 1,48 € | 13,17 € |
| 100 | 2,20 € | 12,45 € |
Das Rillenkugellager 6305 -N von FAG bietet mit 25x62x17 mm und integrierter Ringnut eine platzsparende axiale Fixierung im Lagergehäuse.
Das Rillenkugellager 6305 -N ist ein einreihiges Radialkugellager aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1), nimmt diese Ausführung primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem an Lagerstellen, an denen der axiale Bauraum im Gehäuse begrenzt gehalten werden soll. Durch die Ringnut im Außenring lässt sich die Baueinheit mittels eines passenden Sprengrings direkt im Gehäuse sichern, wodurch gehäuseseitige Anschlagschultern entfallen können. Bevorzugt kommt diese offene Ausführung dort zum Einsatz, wo eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist und eine kontinuierliche Schmierung mit Schmieröl oder Schmierfett erfolgt.
Das Nachsetzzeichen -N kennzeichnet eine Ringnut auf der Mantelfläche des Außenrings. Diese Nut dient der Aufnahme eines Sicherungsrings nach gängigen Industriestandards. Der Ring fixiert das Lager formschlüssig in axialer Richtung und wirkt einem Wandern im Gehäusesitz entgegen. Die normale Radiallagerluft unterstützt dabei einen leichten Lauf unter üblichen Betriebsbedingungen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Eine Ringnut im Außenring des Lagers erlaubt die axiale Fixierung im Gehäuse mittels eines passenden Sprengrings. Aufwendige Gehäusedeckel oder eingedrehte Absätze können dadurch bei der Konstruktion entfallen.
Die Hauptabmessungen betragen 25 mm Innendurchmesser (Bohrung), 62 mm Außendurchmesser und 17 mm Baubreite. Wälzkörper und Lagerringe bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugeln gleichmäßig auf Abstand.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben. Sie eignen sich für Einbaustellen, an denen das Gehäuse bereits über externe Wellendichtringe abgedichtet ist. Diese Bauform erleichtert den freien Schmierstoffdurchfluss bei Ölumlaufschmierungen oder eine individuelle Erstbefettung vor Inbetriebnahme.
Dank der Ganzmetallbauweise aus Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig ohne elastomere Dichtlippen eignet sich das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich hängt in der Praxis maßgeblich von den thermischen Eigenschaften des eingesetzten Schmieröls oder Lagerfetts ab.
Dieses Lager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für die Mehrzahl aller industriellen Standardanwendungen ausgelegt ist. Sie bietet bei üblichen Passungswahlen auf Welle und Gehäuse sowie normalen Betriebstemperaturen den nötigen radialen Spielraum für einen ruhigen Lauf.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Normtoleranz deckt alle gängigen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit zuverlässig ab.
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